Lebensberatung
für ein gelingendes Altern
Bund der Pflegeversicherten e.V.
Förderung  eines aktiven und kritischen Alterns
line
  • die kritische Website für die Generation 50plus



    dynamisch  + selbstbewusst + selbstbestimmt
     
  • + unabhängig

BdPV e.V.
Bund der Pflegeversicherten

48161 Münster
Westfalen
Germany
 

line
Web Design

zu unserem Videobeitrag klicken Sie bitte auf das Symbol

Alles hängt mit Allem zusammen

  • Im Wissen, dass Alles mit Allem zusammenhängt, hat der  Bund der Pflegeversicherten seine Website weiterentwickelt.
     
  • Die Weiterentwicklung wird dem Umstand gerecht, dass mit der Aktualisierung  die gesamte Breite des gesellschaftlichen Geschehens, soweit es für Senioren von Bedeutung ist, kommentiert werden soll.  Die alleinige Befassung mit Pflegebedürftigkeit und Pflegeversicherung ist dem Bedürfnis der modernen Alten nicht adäquat. Nur, in dem die Alten mit den Jungen  und die Jungen mit den Alten sich in das politische und gesamtgesellschaftliche Geschehen einmischen und einbringen, lassen sich die gesellschaftlichen Probleme, und die Probleme, die der Pflege noch immer anhaften, lösen. An dieser Stelle machen wir  ganz besonders auf unsere Serie “Die gesellschaftliche Bedeutung des Alters” aufmerksam.

    Es ist ein “Gästebuch” eingerichtet, so dass Sie als Besucher der Website unmittelbar auf die jeweiligen Veröffentlichungen reagieren, die Inhalte kritisieren bzw. kommentieren können. Die jeweiligen Veröffentlichungen finden Sie weiter unten im entsprechenden Themenkatalog
    .
     
  • Der Bund der Pflegeversicherten wird auch in Zukunft seine Aufgaben im Sinne der Pflegebedürftigen und ihrer Angehörigen erfüllen:
     
    • Wir wissen, dass mit zunehmenden Alter das Risiko pflegebedürftig zu werden exponentiell ansteigt. So nehmen mehr als 80  Prozent aller über Achtzigjährigen in mehr oder weniger starkem Ausmaß  Hilfe anderer Personen in Anspruch. Um die Probleme, die Pflegebedürftigkeit mit sich bringt zu mildern oder zu verhindern, hat sich der Bund der Pflegeversicherung gegründet.
       
    • Der Bund der Pflegeversicherten (BdPV e.V.) ist ein auf solidarische Initiative gegründeter Bund. Seine Mitglieder stehen solidarisch füreinander ein. Die Mitgliedschaft ist an diese Solidarität gebunden. Der BdPV e.V. hat es sich zur Aufgabe gemacht, insbesondere und vorrangig Pflegbedürftige und ihre Angehörigen zu beraten und ihre Interessen gegenüber Pflegeeinrichtungen, Pflegekassen, Behörden und politischen Institutionen zu vertreten. Unsere Mitglieder erhalten Beratung und Unterstützung in allen mit der Pflegeversicherung zusammenhängenden Fragen. Darüber hinaus übernehmen wir in  dringenden Fällen, wie sie besonders bei Pflegebedürftigkeit auftreten können, die schriftliche Auseinandersetzung, u.a. die Korrespondenz, mit den jeweiligen Institutionen, den Pflegekassen, den Behörden und notfalls den Sozialgerichten. Wir bitten um Ihr Verständnis, dass wir diese Beratung und Unterstützung aus rechtlichen Gründen nur unseren Mitgliedern geben können.
  • Der Bund der Pflegeversicherten e.V. übernimmt für seine Mitglieder folgende Aufgaben:
    • Er unterstützt seine Mitglieder bei der Antragstellung auf Leistungen aus der Pflegeversicherung.
       
    • Er begleitet, berät und unterstützt seine Mitglieder beim Gang durch die Instanzen.
       
    • Er prüft die Gutachten des Medizinischen Dienstes der Krankenversicherung (MDK), der im Auftrag der Kranken- und Pflegekassen handelt, auf mögliche Mängel und etwaige fehlerhafte Entscheidungen.
       
    •  Der Bund der Pflegeversicherten überprüft, ob die Zeitwerte, die der MDK ermittelt, der praktischen pflegerischen Realität entsprechen. Ein großer Teil der Gutachten des MDK geben nämlich den realen Grad der Pflegebedürftigkeit nicht wider.
       
    • Er überprüft, inwieweit die Entscheidungen des MDK den gesetzlichen Bestimmungen des Elften Sozialgesetzbuches (SGB XI) entsprechen. Es sind vor allen die Bestimmungen der §§ 2, 5, 11 und 18 des SGB XI, die nicht immer dem Inhalt nach von den Gutachtern des MDK beachtet werden.
       
    • Der Bund der Pflegeversicherten übernimmt im Auftrag und mit der Vollmacht seiner Mitglieder die Begründung für ein evtl. Widerspruchsverfahren. Dazu holt er, im Einvernehmen mit den Mitgliedern, Befunde und Bericht der Ärzte, Kliniken und Krankenhäuser ein. Diese Unterlagen dienen der Untermauerung der Begründung in Fällen von Widerspruchsverfahren.
       
    • Der BdPV zwingt so die Pflegekassen, diese Bericht und Befunde in ihre Entscheidungen einzubeziehen.
       
    • Nahezu regelhaft stellt der BdPV fest, dass besondere Erschwernisfaktoren wie etwa die Unmöglichkeit des Gebrauchs bestimmter Körperteile, von den Gutachtern als zu geringfügig eingeschätzt werden.
       
    • Nahezu regelhaft entsprechen die vom MDK ermittelten Zeitwerte nicht dem realistischen Pflegeaufwand, der sich je nach Befinden des Pflegebedürftigen von einem Tag zum anderen stark verändern kann.
    • Werden Sie zu Ihrem eigenen Schutz und ganz im Sinne Ihrer Selbstbestimmung Mitglied im Bund der Pflegeversicherten e.V.

Der Themenkatalog / Kategorien

 

Die gesellschaftliche Bedeutung des Alters

redrulr3

Rente

  • Motivation und Zielsetzung
     
  • Demografische Aspekte
     
  • Anthropologische Aspekte
     
  • Geschichtliche Aspekte
     
  • Selbstbestimmung - ein Mythos...
     
  • Rentenschock
     
  • Rentenhöhe, Rentenklau...
     
  • Klage beim Sozialgericht (Muster)
     
  • Rentenfarce
     
  • Die Hinterhalte des Sozialministeriums

 

Ratgeber Pflege und Alter

Altersthemen / Psychologie

  • Leitfaden für den Antrag auf Leistungen aus der Pflegeversicherung
     
  • Schriftliche Antragstellung
     
  • Der Medizinische Dienst (MDK)

 

  • Die Generation 50plus 2011
     
  • Hurra - die modernen Alten sind da
     
  • Altern - Selbsttötung erwünscht
     
  • Die Schule der Alten
     
  • Das Alter ist ein Abenteuer
     
  • Das Schweigen der Alten
     
  • Aufstand der Alten
     

Politik / Gesellschaft

Ökonomie / Wirtschaft

  • Die Kreationisten der Krisen
     
  • Die Zerstörer
     
  • Demokratie in Gefahr
     
  • Menetekel - Buchstaben aus Feuer
     
  • Integrität
     
  • Die Macht im Staate - oder: Wider der Moral
     
  • Die unvollendete Demokratie
     
  • Die Objektivität der Politik
     
  • Im Namen des Mammon
     
  • Wir können uns die Reichen nicht mehr leisten
     
  • Der Sozialstaat verlangt die Bürgerversicherung
     
  • Mit der Privatisierung kommt der Tod
     
  • Die Unbelehrbaren
     
  • Zombies beherrschen das Land
     
  • Soziale und andere Irr-Wege
     

Soziales / Gesellschaft

Banken / Versicherungen

 

 

  • Die Keationisten der Krisen
     
  • Die Zukunft ist sozial - oder es wird keine Zukunft geben
     
  • Es gibt in den sozialen Versicherungen keinen Bundeszuschuß, sondern bestenfalls einen Ausgleich
     
  • Die versicherungsfremden Leistungen
  • Der große Bluff der privaten Banken und Versicherungen
     
  • Kapitaldeckungsverfahren und das soziale Umlageverfahren im Vergleich
     
  • Wie die Politik unter Schröder, Clement, Steinbrück die Banken und Versicherungen reich gemacht hat
     
  • Die großen Irrtümer der privaten Banken und Versicherungen
     

Gesundheit

Philosophie

  • Prosit - Gesundheit
     
  • Die Verteilungsverhältnisse
     
  • Das Mehr-Klassen-Gesundheits- und Pflegesystem
  • Der kategorische Imperativ (Kant)
     
  • Was ist Aufklärung (Kant)
     
  • Glückliches Leben (Aristoteles)
     
  • Das höchste Glück (Aristoteles)
     
  • Das wesentliche Leben (Aristoteles)
     
  • Selbstbetrug Freiheit und Selbstbestimmung
     
  • Die Philosophie des Geistes
     
  •  

Pflege

Medien / Gesellschaft

  • Pflegeversicherung - Vorsicht! Politiker
     
  • 2011 - das Jahr der Pflege
     
  • Pflege im Jahr 2011
     
  • Wie die private Pflegeversicherung die  Solidarität  zerstört
     
  • ,,, dann ging ich ins Gefängnis
     
  • Pflegeversicherung - oder die Wiedergänger des Neoliberalismus
     
  • Pflegemissstände - es ist das Management, stupid
  • Die Märchenerzähler der Nation
     
  • Die Medien haben den Ernst der Lage nie verstanden
     
  • Die unendlichen Versäumnisse der Medien
     
  •  
[Bund der Pflegeversicherten e.V.] [Das Neueste] [Gästebuch] [Die gesellschaftliche Bedeutung des Alters] [Kontakte] [Ratgeber Pflege] [Politik] [Soziales] [Rente] [Oekonomie] [Philosophie] [Medien] [Impressum] [Verschiedenes]
2011-02-13 15-30-10.500

Der Philosoph

Aufklärung

Aufklärung ist der Aus-gang des Menschen aus seiner selbstver-schuldeten Unmün-digkeit. Un-mündigkeit ist das Unvermögen, sich seines Verstandes ohne Leitung durch Andere zu bedienen. Selbst-verschuldet ist die Unmündigkeit, wenn die Ursache nicht im Mangel des Verstandes, sondern der Ent-schließung und des Mutes liegt, sich seiner ohne Leitung zu be-dienen. Habe Mut, dich deines eigenen  Ver-standes  zu bedienen!


Faulheit und Feigheit sind die Ursachen, warum ein großer Teil der Menschen, nachdem sie die Natur  längst von fremder Leitung frei gesprochen, dennoch gerne zeitlebens unmündig bleiben und warum es anderen so leicht wird, sich zu deren Vormündern aufzuwerfen, Es ist so bequem, unmündig zu sein. Habe ich ein Buch, das für mich Verstand hat, einen Seelsorger, der fr mich Gewissen hat, einen Arzt, der für mich die Diät beurteilt, usw.: so brauche ich mich ja selbst nicht zu bemühen.  Ich habe nicht nötig zu denken, wenn ich nur bezahlen kann; andere werden das verdrießliche Geschäft schon für ich übernehmen.  Daß der bei weitem größte Teil der Menschen (darunter das ganze schöne Geschlecht) den ‘Schritt zur Mündigkeit, außer dem, daß er beschwerlich ist, auch für sehr gefährlich halte: dafür sorgen schon jene Vormünder, die die Oberaufsicht über sie gütigst auf sich genommen haben.  Nachdem sie ihr Hausvieh zuerst dumm gemacht haben und sorgfältig verhüteten, daß diese ruhigen Geschöpfe ja keinen Schritt außer dem  Gängelwagen, darin sie sie einsprerreten, wagen durften: so zeigen sie ihnen nachher die Gefahr, die ihnen droht, wenn sie es versuchen, allein zu gehen. (Kant)


Handle so, daß die Maxime deines Willens jederzeit zugleich als Prinzip einer allgemeinen Gesetzgebung gelten könne.

Handle so, als ob die Maxime deiner Handlung durch deinen Willen zum allgemeinen Naturgesetze werden sollte.

Handle so, daß du die Menschheit, sowohl in deiner Person, als in der Person eines jeden anderen, jederzeit zugleich als Zweck, niemals bloß als Mittel brauchst. (Kant)


Wenn es keine Unahängigkeit von den bestimmenden Ursachen der Sinnenwelt gibt, fällt die praktische Freiheit dahin, und es regiert ein strenger  Determinismus (Kant).


Genuss

In der ersten Lebensform, der des Genusses, ist die Bestimmung des Glücks nicht zu finden. Wer nur dem Genuss frönt, lebt „sklavenartig“ und „das Leben des Viehs“ – ein tierisches, kein eigentlich menschliches Leben, weil er das nicht einsetzt, was den Menschen vom Tier unterscheidet: Vernunft und Sprache.

Als zweite Lebensform nennt Aristoteles die politische – und in diesem politischen Leben können die Menschen ihr Glück finden. Dies wird nur verständlich wenn man eine grundlegende Annahme des Aristoteles über das menschliche Wesen berücksichtigt: er sagt, der Mensch sei das von Natur auf das Leben in der Polis (der geordneten politischen Gemeinschaft) hin angelegte Lebewesen. Das höchste Gut für den Menschen lasse sich nur im  gemeinschaftlichen politischen Leben und Handeln verwirklichen; niemals lasse es sich individuell erreichen. Daher wird die politische Wissenschaft die wichtigste und leitendste bei der Frage nach dem höchsten Gut: „Denn sie bestimmt, welche Wissenschaften in den Staaten vorhanden sein müssen, welche ein jeder lernen muss und bis zu welchem Grade man sie lernen muss (...). So dürfte wohl ihr Ziel die Ziele aller anderen mit umfassen; dann wäre also dieses das Gute für den Menschen. Mag nämlich auch das Gute dasselbe sein für den Einzelnen und den Staat, so scheint es doch größer und vollkommener zu sein, das Gute für den Staat zu ergreifen und zu bewahren“  (Aristoteles)


Freiheit

Wenn es keine Unabhängigkeit von den bestimmenden Ursachen der Sinnenwelt gibt, fällt alle Freiheit dahin, und es existiert ein reiner Determinismus (Kant)