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+++ Der Morgen live +++: Amber Heard verlässt Johnny Depp - und will Geld

Do 26 Mai 2016 07:11:00 CEST

Vor Parteitag: Gysi nennt Linkspartei "saft- und kraftlos"

Do 26 Mai 2016 07:01:00 CEST

 

NRW Gesundheitsministerium

   

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Pfusch in der Pflege 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Mut zum  Widerstand 

alter-aktiv-bdpv  informiert

Inhalt dieser Seite (besuchen Sie bitte auch unseren BLOG und teilen Sie uns Ihre Meinung mit))   

 

  • - Das Märchen von der Sicherheit der kapitalgedeckten Alters- und Gesundheitsvorsorge (18.03.2016)
  • - Rentenlügen, Rentenfarce, Rentendiskussion bei Anne Will am 17. April 2016 (G.H. 23.04.16)
  • - Medien: Sind unsere Medien eine Schande für unsere Republik? (G.H. 10.04.2016)
  • - Putin, Europa und die USA (18.03.16)
  • - Die Medien, insbesondere ARD und ZDF, kapieren es nicht (20.03.2016)
  • - Die Abenteuer des Alters und die Rettung des Abendlandes (G.H. 14.03.2016)
  • - Migration - Bereicherung für Deutschland??? (G.H. 28.02.2016)
  • - Brief an einen Sozialamtsmenschen (G.H. 10.02.2016)
  • - Abscheulich! (G.H. 11. Januar 2016)
  • - Nicht schuldig! (Sylvester/Neujahr 2015(2016, G.H.)
  • - Verlogen (G.H. 16.12.2015)
  • - Erkenntnisse des Alters XII - Jetzt ist die Zeit des Handelns gekommen (G.H. 03. Dezember 2015)
  • - Wer unser Vaterland regiert (G.H. 19. 11.2015)
  • - Sterbehilfe - Debatte und Beschluss im Bundestag (G.H. 12.11.2015)
  • - Offener Brief an die Bundeskanzler, Bundespräsidenten, Regierungsmitglieder im Bund, in den Ländern und in den Gemeinden (G.H. 09. Oktober 2015)
  • -  Anleitungen zum Überleben (G.H. 20. September 2015)
  • - Unfähigkeit regiert das Land (G.H. 10. September 2015)
  • - Ändert Euch! (G.H. 23.08.2015)
  • - Die Bundesrepublik Deutschland ist ein Sozialstaat??? (G.H. 02.08.2015)
  • - Die Griechen, die Deutschen und die Kraft des stolzen Selbst (G.H. 15.07.2015)
  • - Pflege - Betrug und Abzocke ohne Ende (01.07.2015, G.H.)
  • - Erkenntnisse des Alters XI: Braucht das Sterben Hilfe? (G.H. 15. Juni 2015)
  •  TTIP und die Generation 50plus / Teil 1: Die verantwortungslose Generation 50plus und Teil 2: Die Alten als Retter der Menschlichkeit im Menschen   (G.H. Pfingsten 2015)
  • - Empört Euch! Die große Täuschung mit den Arbeitgeberbeiträgen in den gesetzlichen Versicherungen (10.05.2015)
  • - Stirbt der Sozialstaat, dann stirbt die Demokratie (G.H. 23. April 2015)
  • - Wenn Richter richten ...  (03.04.2015)
  • - Deutschland - oder wie ein Staat von Innen her verfault                    (G.H. 25.02.15)
  • - Das mörderische Wüten der Reichen (G.H.03.02.2015)
  • -  Kein Grund zum Schämen (G.H. 14.01.2015)
  • - Politik - das infame Spiel mit den diskriminierenden Begriffen
  • - Das Elend mit der Bedürftigkeit (G.H. 23.11.2014)
  • - Pflegemanagement - das Ende der Dummheit ist noch lange nicht erreicht  (G.H.04.11.14)
  • - Erkenntnisse des Alters IX: Menschenwürde oder was? - Das Grundgesetz der Deutschen (G.H. 15.10.2014)
  • - Erkenntnisse des Alters: Gefährlich ist's, den Leu zu wecken - oder: Das Grundgesetz der Deutschen (G.H. 01.10.2014)
  •  - Medien: Nichts ist gefährlicher als die Wahrheit (G.H. 17.09.2014)
  • - Offener Brief an die Bundesregierung der Bundesrepublik Deutschland
  • - Klage beim LSG wegen massiven Unterechtigkeiten in den sozialen Sicherungssystemen (17.08.2014)
  • - Petition an den Bundesminster für Gesundheit (21.07.14) Siehe unter Eingaben Urteile
  • - Die Abenteuer der Alten - oder: Wie die Alten ihren Lebensmut wiederfinden (10.07.2014)
  • - Der zerbrochene Spiegel - oder: Wie unsere Gesellschaft zerbricht
  • - Im Kopf nicht ganz dicht
  • - Zwanzig Jahre Pflege - Zwanzig Jahre Pfusch - Mangelnde Urteilskraft und die Unfähigkeit zu Lernen blockieren jede mitmenschliche Entwicklung
  • -  Die privaten Banken und Versicherungen - das Ende der Dummheit ist noch lange nicht erreicht.
  • - Das Geld der gesetzliche Versicherten - wie die sozial Versicherten betrogen werden
  • - Die Alten und die Meinungsmacher. Wie man die Meinungsführer zum Schweigen bringt.
  • - Gefährliche Strategien. Wie die Westpolitik uns an den Rand des Abgrundes brachte
  • - Pflege - Abzocke ohne Ende. Die untätige Politik.
  • - Strategiewechsel bei Gesundheit und Pflege - Marihuana heißt die Lösung.
  • - Der Wert des Alters. Eine unerschlossene Goldmine

 

Das Märchen von der Sicherheit der kapitalgedeckten, d.i. privatisierten Alters- und Gesundheitsvorsorge G.H. 18.05.2016)

Das Publikum, das eben mehrheitlich den sozioökonomischen Rechtsruck des Neoliberalismus nicht mit vollzogen hat, wehrt sich dagegen, durch Gebühren die Propaganda einer Politik subventionieren zu sollen, die sich inzwischen weder seiner sozialökonomischen noch seiner blanken physischen Existenz verpflichtet fühlt. Und damit ist es tausendfach näher am Rechtsbestand des Grundgesetzes als die medialen Blockflöten einer Politik, die sich gerne für eine Refugee-Welcome=Show feiern lässt, aber keine Probleme damit hat, PR für eine Logik zu machen, die die Herkunftsländer der Flüchtlinge in Schutt und Asche gelegt hat und dies fortzuführen gedenkt. Mit anderen Worten: Wir wollen für Medien, die uns und unsere Interessen verraten, keine Rundfunkgebühren mehr bezahlen.


Bis ins Jahr 1998 hinein ließen sich die medialen Blockflöten der Politik noch einigermaßen sicher bestimmen. Da waren auf der einen Seite die FAZ, Die WELT, die BILD u.a., die sich schon in den 1990er Jahren einem neoliberalen Rechtsruck verschrieben hatten und auf der anderen Seite Zeitungen wie die Süddeutsche, die Franfurter Rundschau, Die Zeit u.a., die sich dem Schritt in den privatisierten und deregulierten Raubtierkapitalismus zunächst noch verweigerten.


Im  Februar 2003 jedoch hatte die gesamte Deutsche Medienlandschaft sich in nationale Märchenerzähler verwandelt und den Schritt in die Finanzradikalität getan. Denn es war im Februar 2003 als die Crème de la crème des privaten deutschen Banken-, Wirtschafts- und Versicherungswesens heimlich zum Kanzler schlich, um ihm ihre erbärmliche Dummheit und ihr totales Versagen zu gestehen. Es war das Lehrbeispiel für falsche Wirtschafts- und Finanztheorien und deren Umsetzung. Wenn wir bedenken, dass  die Medien zu diesem Zeitpunkt jedes kritische Denken abgelegt hatten, dann ist es nicht bemerkenswert, dass dieses Datum damals und heute zur Nullnummer einer möglichen, umfassenden Diskussion geworden ist. Dabei geschah an jenem Tag im Februar 2003 etwas Ungeheuerliches. Aber vielleicht gerade wegen der Gewalt und „Unfassbarkeit“ des „Ungeheuerlichen“ blieben die ansonsten so rührigen Märchenerzähler der Nation, die Medien, seltsam stumm. Denn jene Bosse der Wirtschaft, denen  sich die Märchenerzähler in den vergangenen zwanzig Jahren so unverfroren angedient, und deren falsche Theorien sie ebenso unerschütterlich wie unermüdlich verbreitet und verstärkt hatten, mussten öffentlich gestehen: Sie hätten sich selbst und den Großteil all derer ruiniert, die ihnen vertraut hatten. Sie hätten sich zum Ersten an den Börsen der Welt verspekuliert.. Zum Zweiten hätten sie ihren Börsenanalysten vertraut. Ein Fehler! Leider. Ja. Und schade. Aber nun müssten sie den Kanzler - Schröder hieß der Kerl -  bitten, doch all jene faulen Kredite und Spekulationen, denen sie aufgesessen waren, zu sozialisieren, damit sie, die „so sehr hintergangen worden seien“, nun wieder ordentlich arbeiten könnten. Das sei nicht neu. In Schweden hätten sie das auch so gemacht. – Fünf Milliarden Euro! 5.000.000.000.000 Euro, hat der mediokere Kanzler  -  Schröder hieß der Kerl  -  ihnen ohne mit der Wimper zu zucken über den Tisch geschoben. Sozialisierung privater Verluste nennt man das. Verlustsozialisierung!


Man könnte meinen, dass damit das unverantwortliche und gefährliche  Spiel der privaten Banken und Versicherer sein Ende gefunden hätte. Aber weit gefehlt. Der Kanzler hatte ihre Arbeitsweise leichtfertig begünstigt - diese Arbeitsweise, die Begünstigungen, Betrug, Bestechung, geheimen Absprachen und der Umleitung von öffentlichen Mitteln in private Taschen Tür und Tor öffnet. Es ist die Arbeitweise, die Plünderer generiert – Führungskräfte, die maximalen persönlichen Gewinn aus den Unternehmen ziehen, deren Leitung ihnen anvertraut wurde. Anstatt die Gier zu zähmen, vernichtet das Handeln der Rot-Grünen-Regierung jede Moral und entfesselte eine Gier, die sich als Leitideal westlicher Gesellschaften bis auf den heutigen Tag durchsetzt.


Weiteres können Sie unter Soziales nachlesen

 

Rentenlügen, Rentenfarce, Rentendiskussionbei Anne Will am 17. April 2016 (G.H. 23.04.16)

 

Dass es mit den Renten in Zukunft nicht rosig aussieht, ist kein Naturgesetz. Im Gegenteil, die Zukunft der Renten kann durchaus rosig aussehen. Der  Bund der Pflegeversicherten (alter-aktiv-bdpv) hat auf diese Möglichkeit in den vergangenen fünfzehn Jahren in vielen Beiträgen hingewiesen. Er hat gangbare Lösungswege aufgezeigt. Solche Lösungsansätze entziehen allerdings sich dem Denken der bei Anne Will Diskutierenden. Die Krux dabei: Vier Gäste, die sich um ihre Rente keine Sorgen machen müssen, diskutieren über Dinge, deren traurige Tragweite nur eine in der Runde wirklich erleben muss.

735 Euro Rente für 35Jahre Maloche

Die Traurige ist Susanne Neumann und hat 35 Jahre als Putzfrau "malocht", Kinder großgezogen, sich in der Gewerkschaft engagiert. Auf ihrer Bluse prangt ein Sticker: "Faire Arbeit, jetzt." Und was steht auf ihrem Rentenbescheid, fragt Will. 735 Euro. 900 könnten es maximal werden. Kaum genug zum Leben.

 

Dabei wissen die Rentnerinnen und Rentner der GRV, dass die Rentenbeiträge, die sie für ihren Lebensabend im Generationsausgleich eingezahlt haben, durch gesetzgeberische Manipulationen zweckentfremdet worden sind. Sie wissen, dass bereits während der ersten Wirtschaftskrise der Jahre 1966 bis 1968 runde 500 Milliarden Mark (250 Milliarden Euro) aus ihrer damals prallgefüllten Rentenkasse entwendet und zur Wirtschaftsförderung eingesetzt wurden. Sie wissen, dass sie mit ihren  gesetzlichen Beiträgen im Generationenverbund die Krise der 70iger Jahre finanzierten und dass ihre Kasse ausgeplündert wurde, um die enormen Lasten der Frühverrentungscampagne (runde 200 Milliarden Euro) und der Wiedervereinigung Deutschlands (bisher rund 140 Milliarden Euro)auszugleichen. Sie wissen, dass sie mit ihren Beiträgen die Kosten für die Kriegsfolgelasten, für Kindererziehungszeiten usw. seit über 50 Jahren mitfinanzieren. Aufgaben, die von der gesamten Bevölkerung zu tragen gewesen wären. Die Reichen, die Gutverdiener, die Beamten, die  Ärzte, die Richter, die Freiberufler und all jene, die Einkommen jenseits der Beitragsbemessungsgrenze und der Pflichtversicherungsgrenze beziehen, beteiligen sich nicht an den großen Lasten. Es war ein riesiger Fehler, dass die HypoRealEstate (HRE) auf Kosten der Arbeitnehmer und Arbeitnehmerinnen gerettet wurde. Denn dadurch wurden die Gelder der privaten Versicherten gerettet. Die Bank hätte Pleite gehen müssen, denn dann müssten die "Gutverdiener" und "Solidaritätsverweigerer" ihren Lebensabend zu größten Teilen auf den Fluren der Sozialämter verbringen und ihre Leben von den Geldern nach Hartz IV fristen. Es wäre wünschenswert!

 

Alles in allem steht der Staat bei den  Beitragszahlern derGRV mit 2 Billionen Euro (2.000.000.000.000,00 Euro) in schuldnerischer Verpflichtung. In der Rentendokumentation des ADG von 1957 ist zu lesen: „Wer weiß heute noch, dass der Gesetzgeber 1955 im Zusammenhang mit der Umstellung der Rentenversicherung vom Kapitaldeckungs- zum Umlageverfahren die Rückzahlung seiner Schulden, die er bei den Rentenversicherungsträgern hatte, mit der Begründung verweigerte, dass der Bund ja sowieso Steuermittel zur Verfügung stellt, wenn die Beiträge zur Finanzierung der Renten nicht ausreichen sollten? Das waren immerhin etwa 14,5 Mrd. Mark, bei einem Haushaltsvolumen 1956 von etwa 30 Mrd. Mark“  

 

weiter unter Soziales 

 

Die Medien, insbesondere ARD und ZDF, kapieren es nicht!   

 

siehe Medien 

 

Medien: Sind unsere Medien eine Schande für unsereRepublik?

Es sind nicht nur die Politiker, die Manager und die Banker, die das Vertrauen der Bürgerinnen und Bürger verloren haben, es sind auch die Medienmacher.

 

Die Medien sind Bombardeure der Oberflächlichkeit!

 

Immer wieder die gleichen Figuren werden interviewt. Immer wieder erleben wir die gleichen Schwachköpfe der Nation auf den Bildschirmen. Oberhalb der untersten Mittelmäßigkeit hat man es in dieser Republik nicht leicht.

 

Ein großes Sausen und Brausen geht über die Sender der öffentlich-rechtlichen und der privaten Fernsehkanäle. Vor den Augen flimmert's. Informationen können klug machen. Zu viele und unwesentliche Informationen können aber auch ablenken, sie können die Neugier ertränken und die Unmündigkeit des Volkes verstärken. Die Medien überfluten uns mit Ohnmachtsgefühlen, die als Informationen getarnt daher kommen. Komplexe Zusammenhänge verlangen nach übersichtlichen Erklärungen. Sie verlangen Transparenz. Doch statt qualitativ hochwertige Erklärungen und echter Wissensvermittlung tun sich die Medien i.d.R. mit Besserwisserei hervor.

 

Immer noch wird die Bevölkerung auch und besonders von den Medien falsch informiert und zum Narren gehalten. Dafür, dass das Volk in die Irre geführt und zum Narren gehalten wird, zahlt der Großteil der naiven und dem Denken entwöhnten Deutschen offensichtlich gern in die prallen Kassen von ARD und ZDF. Der Mensch will nun mal betrogen sein! Anders ist es nicht zu verstehen, wenn Banker und deren Helfershelfer, die Politiker, und wiederum die Knechte der beiden, die Medien, statt kritisch deren Qualitäten und Qualifikationen  zu hinterfragen, eben diese bedenkenlos und ohne Verstand protegieren. Daher haben wir es vor allem bei Politikern um ein von den Medien gekürtes Personal zu tun. Untertänigkeit und Charakterlosigkeit sind ihre Markenzeichen. Die Medien zeigen den Daumen nach oben oder nach unten und schon ist jemand in Charts ganz oben, ohne jemals seine Qualifikationen und Qualitäten bewiesen zu haben. Die Schröders, die Fischers, die Merkels usw. zeugen davon. Es ist völlig unerklärlich, wie solche Figuren wie ein Freiherr von und zu Gutenberg oder eine Frau von der Leyen oder viele andere solchen Schlages je eine "prominente" Stelle innerhalb unserer Gesellschaft einnehmen konnten oder können. Es geht nach Mediengefälligkeit! Wir haben es mit Rampenlichthurerei zu tun. Falscher Ehrgeiz, der im Übrigen durch nichts begründet ist, ist überall im Spiel. Es geht immer weniger um seriöse Politikentwürfe.

 

Durch die erwähnte Mediengefälligkeit werden keine Anforderung an die Integrität und Qualifikationen der Akteure gestellt,  sondern nur eben - um es zu wiederholen -  Mediengefälligkeit. So werden Figuren nach oben in Spitzenämter gespült, deren Eignung im diametralen Gegensatz zu den Anforderungen steht, die notwendig wären, ein politisches Spitzenamt auszuüben. D.h. wir haben es immer mehr mit Attrappen zu tun, die an der Spitze der politischen Entscheidungsträgerschaft stehen, und die dann sehr schnell zum Strohfeuer der Entwicklung von Entscheidungen verkommen. In Wirklichkeit werden alle wesentlichen Entscheidungen von ganz anderen getroffen,  von mächtigen Interessengruppen nämlich, von Typen, deren Namen wir nie auf den Wahlzetteln in den Wahlkabinen gelesen haben. Der bayrischen Ministerpräsident, Horst Seehofer, hat das so formuliert: "Die, die die Entscheidungen treffen, sind nicht gewählt, und die, die gewählt wurden, haben nichts zu entscheiden".  

 

Weiteres zum Thema unter Medien

 

Putin, Europa und die USA (G.H. 20.03.2016)

 

Ein geeignetes Beispiel, um die Vorgänge in der Ukraine zu verstehen, ist Georgien.

 

Georgien hatte sich nach der Ära Gorbatschow voller verzweifelter Hoffnung mit den USA verbündet. Georgiens Regierungschef Saakaschwili suchte die intimste Nähe zuGeorge W. Bush und fand in ihm den gleichen Geist der Negation. In engster Kooperation mit  Bush junior begann er damit, Georgien militärisch aufzurüsten. In der Folge stiegen die militärischen Ausgaben Georgiens  binnen weniger Jahre von 19 Millionen jährlich auf über 900 Millionen. US-amerikanische militärische Ausbilder lehrten den Georgiern das Kriegshandwerk. Ein Handwerk, das sie drängte, es in Taten umzusetzen. Denn es war nicht Putin, der 2008 den Krieg begann, es war der Georgier Saakaschwili. Der aber unterlag einem tödlichen Irrtum: Er glaubte, die USA würden ihn in seinem Kampf gegen Russland blind unterstützen. Ein tödlicher Irrtum. Denn die US-Amerikaner kennen nur eigene Interessen, sie kennen nur die Interessen der USA.

 

Damit es den Ukrainern nicht ergeht, wie seinerzeit den Georgiern, tun sie und Europa  gut daran, ein differenziertes und distanziertes Verhältnis zu den USA zu pflegen. Denn spätestens seit 1971 und ganz gewiss seit 2001 sind die USA nicht mehr jene USA, die wir aus den fünfziger und sechziger Jahren des vergangen Jahrhunderts in Erinnerung haben.

 

Europa muss seinen eigenen Weg finden und ihn mit erhobenem und unabhängigem Haupt begehen. Den Weg aber, den die Europäer gehen müssen, werden sie  nicht ohne Russland gehen können. Europa muss sich seiner Werte, ein Ergebnis vieler Jahrhunderte wechselhafter und oft grausamer Geschichte, besinnen -  einer Geschichte und eines tiefen Wissens, welches den Amerikanern auf ewig unerreichbar bleibt.

 

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Die Abenteuer des Alters und die Rettung des Abendlandes (G.H. 17.03.2016) 

 

Zur Rettung alles Lebendigen ist „neues Denken“ notwendig gefordert! Es ist ein Denken, das auf Absolutheit und Objektivität zugunsten eines freien, demokratischen und konsensuellen Diskurses verzichtet. Ein Denken, das erkennt, dass die Welt des Gehirns nahezu beliebig ist und dass wir Menschen selbst es sind, die die Welt für uns erschaffen – jene Welt, die wir dann leben. Es ist unsere Vernunft, die der Natur die Gesetze vorschreibt. Ein solches Denken weiß um die Macht des Denkens, es erkennt die Paralogismen und Antinomien und es erkennt z.B. die widersprüchliche Logik des folgenden  Satzes: ‚Wenn du den Krieg vermeiden willst, dann bereite dich auf den Krieg vor’. Es weiß, dass genau das, worauf wir uns vorbereiten, auch eintreten wird. In diesem Falle Krieg. In jenem Fall Frieden. Richtig muss es demnach heißen: ‚Wenn du den Krieg vermeiden willst, dann bereite dich auf den Frieden vor. Denn das, worauf du dich vorbereitest, das bekommst du!’ In gleichem Sinn kann es heißen: ‚Wenn du Krankheit vermeiden willst, dann bereite dich auf die Gesundheit vor! Denn wenn du dich auf die Krankheit vorbereitest, dann wirst du krank’. Das neue Denken beginnt mit einer einzigen Frage, die jeder an sich selbst immer wieder stellen muss: 

Warum denke ich so, wie ich denke?

 

Der 2002 verstorbene Philosoph, Physiker und Kybernetiker Heinz von Foerster formulierte in Bezug auf Objektivität:  „Objektivität ist die Selbsttäuschung des Subjekts, Beobachtung sei ohne es möglich. Die Anrufung der Objektivität ist gleichbedeutend mit der Abschaffung der Verantwortlichkeit; darin liegt ihre Popularität begründet“

 

Dieses neue Denken wird auch nicht mehr den Menschen zum Maß aller Dinge haben, sondern das Leben insgesamt. Humanistisches Denken führt in die Irre. Es ist die Ehrfurcht vor dem Leben in all seinen Arten und Formen, dass das neue Denken zum Maße hat. Denn nur wenn wir mit dem Leben insgesamt voller Ehrfurcht umgehen, wird das, was wir das Humanum nennen, überlebensfähig sein. Ein weiser Mensch hat einmal gesagt: „Solange wir noch Schlachthäuser bauen, solange werden wir die Welt in ein Schlachthaus verwandeln“. Kurz: Es gibt nichts Gutes, außer man tut es! Das Gewicht liegt auf dem Wort "Tat". Bloßes reden über das Gute allein hilft  nicht weiter.

 

Wenn der Mensch mittels seiner Vernunft über die Gesetze der Natur gebietet, dann ist es seine erste Pflicht, die Vernunft in sich bis zur völligen Reife zu entwickeln und zu bilden, denn bevor er lernt die Natur zu beherrschen, muss er gelernt haben, sich selbst zu beherrschen. Diesen Appell zur Selbstbeschränkung verband der große Humanist Albert Schweitzer mit seiner Forderung nach „Ehrfurcht vor dem Leben“, Ehrfurcht vor allem Lebendigen. Denn Leben ist leben inmitten von Leben, das leben will". Ehrfurcht vor dem Leben muss heute – auf einem ökologisch überlasteten Planeten – auch bedeuten, eine maßlos gewordene Spezies, die Menschen, in ihre Grenzen zu verweisen.  

 

Einer der bedeutendsten Naturwissenschaftler des 20.Jahrhunderts, Erwin Chargaff (1990), beendete seinen Vortrag über die Zukunft der Menschheit mit den denkwürdigen Worten: „Das kommende Jahrhundert wird ein Jahrhundert der Askese sein, oder ein Jahrhundert unvorstellbar blutiger Kriege. Entschuldigen Sie das Ende.“

 

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Migration - Bereicherung für Deutschland?

Die "Regierung" der Deutschen behauptet, Zuwanderung sei eine Bereicherung für die deutsche Gesellschaft.  

 

Nun lesen wir am 26. Februar 2016, dass gut jeder achte registrierte "Flüchtling"  nach seiner behördlichen Erfassung verschwunden ist: Im vergangenen Jahr kamen rund 13 Prozent der als Asylbewerber registrierten Menschen nicht bei der zuständigen Aufnahmeeinrichtung an.

 

Insgesamt waren 2015 etwa 1,1 Millionen Flüchtlinge erstmals im sogenannten Easy-System erfasst worden, somit geht es also um mehr als 143 000 Menschen. 410 000 Zuwanderer waren bereits zuvor verschütt gegangen. Das sind Summa Summarum 553 000 fremdländische Personen, die innerhalb unseres Landes herum flanieren. Als mögliche Gründe nennt das Ministerium unter anderem Weiterreisen in andere Länder und das Untertauchen in die Illegalität

 

Wie also sieht es aus mit der Bereicherung durch Zuwanderer für die Deutsche Gesellschaft? Und warum werden diese Menschen von den Medien noch immer als "Flüchtlinge" bezeichnet?

 

Denn merkwürdigerweise galt schon bis dato, dass überall dort, wo die meisten Zuwanderer geballt wohnen, die Probleme am größten sind. Kann es sein, dass wir, das Deutsche Volk, von der "Regierung" und von den Medien dreist belogen werden? Die Fakten sind erdrückend: Laut einer Studie, die bereits 2010 von der FAZ veröffentlicht wurde, haben Zuwanderer bis dahin aus den deutschen Sozialsystemen  über eine Billion (!) Euro mehr herausgenommen, als sie in diese einbezahlt haben. Heute, im Jahr 2016, dürfte die Summe, die aus den gesetzlichen Sicherungssystemen stammt, für Zwecke, die nicht den Deutschen zu gute kommen, also rund  zwei  Billionen (!) Euro zweckentfremdet worden sein.  Trotzdem behaupten die Parlamentarier: "Flüchtlinge stärken die Sozialsysteme". Richtig ist, dass das Geld, das von deutschen Arbeitnehmern und Arbeitnehmerinnen erwirtschaftet wird  (die privat Versicherten halten sich da raus),  in die Taschen der Migrations- und Integrationsindustrie fließt. Es wurde ein ineffektives Betreuersystem für Migranten geschaffen, das den Sozialstaat nun in den Ruin führen wird. Warum wird uns das verschwiegen? Warum werden wir von der "Regierung", von den Medien und von entsprechenden Behörden belogen?

 

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Brief an einen Sozialamtsmenschen G.H. 10.02.16) 

    

Sehr geehrter Herr K., sehr geehrte Damen und Herren,

   

mit Blick auf Ihren Brief vom 09.01.16 und auf Ihre Argumentation  empfehle ich Ihnen die Lektüre eines Buches des renommierten Sozialexperten und Vorsitzenden Richters am Hessischen Landessozialgerichts, Jürgen Borchert. Es ist unter dem Titel "Sozialstaatsdämmerung" im Dezember 2014 erschienen und macht deutlich, dass unser Sozialstaat, der noch vor etwa dreißig Jahren das Flagschiff der deutschen Politik war, im Begriff ist, unterzugehen. Unter    vielen, vielen anderen bemerkenswerten Beurteilungen sagt  Borchert: "Das alles ist kein Zuwenig an "Stärke", sondern ein Zuviel an Ungerechtigkeit: Nämlich schlicht die Folge verfassungswidriger Gesetze und einer Gesetzgebung, die sich um Karlsruher Weisungen (Weisungen des Bundesverfassungsgerichts,  G.H.) einen feuchten Kehricht schert".

   

Man muss wissen,        dass es neben der Verhinderung von Armut in Deutschland und der        Herstellung menschenwürdiger Lebensbedingungen Aufgabe des        Sozialstaats war, die Anhäufung riesiger Reichtümer in wenigen        Händen zu vermeiden. Dass auf all diesen Gebieten die Politik        und die Sozialgerichte versagt haben, ist offensichtlich. Alle        Staaten dieser Welt, in denen die soziale Gerechtigkeit das        vorrangiuge Ziel ist, existieren prosperierende, gesunde und -        eben aufgrund ihrer hochranigigen Sozialstaatlichkeit -        wohlhabende und kreative Staaten, und überall dort, wo die        Sozialstaatlichkeit unterbelichtet ist, herrscht Armut,        Unzufriedenheit, soziale Unruhe, Elend und Verzweifelung. Die        Vereinigten Staaten von Amerika sind dafür ein zutiefst        erschütterndes Beispiel. Die USA ind ihre angebliche        "Stärke"sind  pures Blendwerk, aufgebaut auf eine        verbrecherische FED (Federal Reserve Act), deren Unterbau aus        acht Großbanken besteht, die die Wallstreet und die        us-amerikanische Administration beherrschen.

       

Die Richter des        Sozialgerichts Münster zum Beispiel habe ich innerhalb einiger        "Anhörungen" persönlich erlebt. Sie handeln und urteilen nach        verkommenen und verrotteten Gesetzen - und das wissen sie auch.        Verwerflich ist ihr Tun und sind ihre verdammenswerten Urteile,        weil sie innerhalb der Verfassheit der Deutschen, dem        Grundgesetz, einen herausgehoben Platz genießen: sie sind        nämlich gleichrangig als Judikative in der Umgebung von        Gesetzgebung und Exekutive. Sie sind nur zu feige, diesen ihren        Platz einzunehmen und zu verteidigen. Das Gleiche gilt für die        Richter des Landessozialgerichts NRW in Essen.

       

Ich habe unter www.bund-der-pflegeversicherten.de        (alter-aktiv-bdpv e.V.) kürzlich den untenstehenden Artikel        gepostet. Ferner habe ich vor etwa einem Jahr ebenfalls unter www.bund-der-pflegeversicherten.de        den Beitrag "Wenn Richter richten..." ins Internet gestellt.

   

Inzwischen ist        Bewegung in diesem Land der Deutschen, die Menschen merken, dass        sie von der Politik und ihren willfährigen Institutionen über        den Tisch gezogen, getäuscht und belogen werden. Das Denken und        die Wahrnehmung der Menschen verändert sich, sie werden wacher -        eine Bewegung, an der ich seit 1998 arbeite.

   

Mit freundlichem  Gruss

       

Gerd Heming

    

 

    

Liebe Mitglieder,        sehr geehrte Damen und Herren!

    

Abscheulich!

    

Es ist        hinterhältig, wenn der Freund den Freund hintergeht. Es ist        widerlich, wenn der Kollege den Kollegen am Arbeitsplatz        bestiehlt. Es ist heimtückisch, wenn Medien in ihrer        Berichterstattung die Menschen täuschen. Der Gipfel der        Abscheulichkeit jedoch ist es, wenn die politische Führung das        eigene Volk verrät.

    

Die Beispiele des        Verrats aufzuzählen, würde dicke Bände füllen. Ein Beispiel für        Abscheulichkeit durch  Staat        und durch Medien zeigt sich in der unfassbaren Brutalität, mit        der die schwächsten Mitglieder der Gesellschaft von denen        behandelt werden, die den Eid für ihr Wohlergehen geschworen        haben. Ein unscheinbares Beispiel macht diese Niedertracht        überaus deutlich:

    

Beispiel: Die Rente        stieg im Jahr 2015 im Durchschnitt um ungefähr 2,0 Prozent. Für        die 72jährige Rentnerin Anna M. aus Dortmund mit einer Rente von        Euro 500,00 pro Monat bedeutet das eine Erhöhung von 10,00 Euro        im Monat oder Euro 0,0411663 pro Tag oder vier Cent. Dafür kann        sie sich nicht einmal ein Hustenbonbon kaufen.

    

Doch damit nicht        genug. Frau M. erhält die Rentenerhöhnung zwar auf dem Papier,        aber, da sie zu ihrer kleinen Rente Leistungen aus der        Grundsicherung, sprich Hartz IV, bezieht, werden die zehn Euro        Rentenerhöhung mit gleichem Datum von der Grundsicherung        abgezogen. Folglich ist ihr Existenzminimum real um 0,00 Euro        gestiegen. Auch damit nicht genug. Denn ein halbes Jahr später,        zum 01. Januar 2016, stieg der Grundsicherungsregelsatz um fünf        Euro (5,00 Euro). Summa summarum ist ihr durch gesetzgeberische        Manipulationen und widerwärtigen Tricks der Sozialgesetzgebung        in der Realität das gesamte Existenzminimum um Euro 5,00 gekürzt        worden. Obwohl Hartz IV zum 01. Januar 2016 gestiegen ist,        bleibt ihr faktisch fünf Euro weniger zum Leben. Der        Geldwertverlust durch Inflation ist hier noch gar nicht        eingerechnet.

    

Wer hat sich so        etwas Niederträchtiges nur ausgedacht? So was, sollte man        meinen, kann doch selbst dem nicht einfallen, dem die Idiotie        ins Gesicht geschrieben steht. Der Bundessozialministerin in        Berlin jedoch fällt so was ein!

    

Beim Fall Frau M.        ist noch anzumerken, dass sie vier Kinder großgezogen hat, dass        sie deswegen eine so geringe Rente erhält, und dies, obwohl ihre        Kinder alle in festen Berufen arbeiten und monatlich Steuern an        den Staat abführen, deren Gesamtsumme die Rente ihrer Mutter um        ein Vielfaches übersteigt.

    

Wehe einer solchen        Staatsführung. Sie hat keinen Respekt verdient und jedes        Vertrauen verloren. Was bleibt, ist Verachtung!

    

Weiteres zum Thema        können Sie dem beigefügten, virengeschützten Anhang in        PDF-Format entnehmen oder unter "alter--aktiv-bdpv" nachlesen.        Ferner fügen wir den Beitrag "Wenn Richter richten ..." bei.

    

Zu Ihrem eignen        Wohlergehen im Alter empfehlen wir Ihnen die Mitgliedschaft im        BdPV e.V.  Anträge müssen auf dem Postweg gestellt werden.

    

Mit freundlichem        Gruss

    

alter-aktiv-bdpv        e.V.

    

Gerd Heming (Vors.)

    

Abscheulich!

Es ist hinterhältig, wenn der Freund den Freund hintergeht. Es ist widerlich, wenn der Kollege den Kollegen am Arbeitsplatz bestiehlt. Es ist heimtückisch, wenn Medien in ihrer Berichterstattung die Menschen täuschen. Der Gipfel der Abscheulichkeit jedoch ist es, wenn die politische Führung das eigene Volk verrät.

 

Die Beispiele des Verrats aufzuzählen, würde dicke Bände füllen. Ein Beispiel für Abscheulichkeit durch  Staat und durch Medien zeigt sich in der unfassbaren Brutalität, mit der die schwächsten Mitglieder der Gesellschaft von denen behandelt werden, die den Eid für ihr Wohlergehen geschworen haben. Ein unscheinbares Beispiel macht diese Niedertracht überaus deutlich:  

 

Beispiel: Die Rente stieg im Jahr 2015 im Durchschnitt um ungefähr 2,0 Prozent. Für die 72jährige Rentnerin Anna M. aus Dortmund mit einer Rente von Euro 500,00 pro Monat bedeutet das eine Erhöhung von 10,00 Euro im Monat oder Euro 0,0411663 pro Tag oder vier Cent. Dafür kann sie sich nicht einmal ein Hustenbonbon kaufen.  

 

Doch damit nicht genug. Frau M. erhält die Rentenerhöhnung zwar auf dem Papier, aber, da sie zu ihrer kleinen Rente Leistungen aus der Grundsicherung, sprich Hartz IV, bezieht, werden die zehn Euro Rentenerhöhung mit gleichem Datum von der Grundsicherung abgezogen. Folglich ist ihr Existenzminimum real um 0,00 Euro gestiegen. Auch damit nicht genug. Denn ein halbes Jahr später, zum 01. Januar 2016, stieg der Grundsicherungsregelsatz um fünf Euro (5,00 Euro). Summa summarum ist ihr durch gesetzgeberische Manipulationen und widerwärtigen Tricks der Sozialgesetzgebung in der Realität das gesamte Existenzminimum um Euro 5,00 gekürzt worden. Obwohl Hartz IV zum 01. Januar 2016 gestiegen ist, bleibt ihr faktisch fünf Euro weniger zum Leben. Der Geldwertverlust durch Inflation ist hier noch gar nicht eingerechnet.  

 

Wer hat sich so etwas Niederträchtiges nur ausgedacht? So was, sollte man meinen, kann doch selbst dem nicht einfallen, dem die Idiotie ins Gesicht geschrieben steht. Der Bundessozialministerin in Berlin jedoch fällt so was ein!

 

Beim Fall Frau M. ist noch anzumerken, dass sie vier Kinder groß gezogen hat, die alle in festen Berufenarbeiten und monatlich Steuern an den Staat abführen, deren Gesamtsumme die Rente ihrer Mutter um ein Vielfaches übersteigt.  

 

Wehe einer solchen Staatsführung. Sie hat keinen Respekt verdient und jedes Vertrauen verloren. Was bleibt, ist Verachtung!

 

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Wirwünschen allen unseren Mitgliedern, Freunden und Lesern ein glückliches, gelingendes und gesundes Jahr 2016.

Damit es mit Wahrhaftigkeit beginnt, erhalten Sie diesen Artikel mit dem Thema "Neunzig Prozent der Deutschen sind nicht schuldig".

 

Liebe Mitglieder, sehr geehrte Damen und Herren!

 

Neunzig Prozent der Deutschen tragen keine Schuld an den Desastern des 20. Jahrhunderts. Auch wenn ihnen von interessierten Seiten und selbst von Historikern und Moralpredigern wieder und wieder die "große Schuld" unermüdlich gepredigt wird, auch wenn ihnen die "Schuld" seit siebzig Jahren eingehämmert, eingebleut, eingeimpft oder eingetrommelt wird: Neunzig Prozent der Deutschen tragen an den Desasterndes 20. Jahrhunderts keine Schuld. Sie sind unschuldig. Die Deutschen von Heute haben allen Grund, stolz auf sich und auf ihr Vaterland zu sein.  

 

Wie  seit 1998, seitdem sich Spitzbuben wieSchröder, Fischer, Merkel, Schäuble  und Komplizen  an die Macht gebracht haben und Macht über die Bevölkerung ergaunert haben, so auch 1928.

 

Damals wie heute lassen sich die Verbrecher, Verräter und Volksverführer deutlich kennzeichnen. 1928 bis 1945 waren es der Adel, die Hochfinanz, Konzernlenker wie etwa Krupp, der Großteil der politischen Klasse, große Teile der Intellektuellen, die Justiz und nicht zuletzt die Medien. Heute hat sich an dieser Zuschreibung und Zusammenstellung so gut wie nichts verändert. Wieder einmal schleichen  sich gewissenlose Volksverführer und mörderische Schurken an die Macht über das Volk.

 

Alter-aktiv-bdpv schrieb vor einiger Zeit: Auf die Verführungen der Jahre von 1928 bis 1945 bezogen, muss man in diesen Zeiten die Frage untersuchen, ob von 1998 bis 2015 auf eine andere Weise nicht Ähnliches geschieht. Denn wo Verantwortungslosigkeit grassiert, ist die Schandtat nicht fern.

 

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Verlogen (G.H. Dezember 2015)

 

"Ich schwöre, dass ich meine Kraft dem Wohl des Deutschen Volkes widmen, seinen Nutzen mehren, Schaden von ihm abwenden, das Grundgesetz und die Gesetze des Bundes wahren und verteidigen, meine Pflichten gewissenhaft erfüllen und Gerechtigkeit gegen jedermann üben werde. So wahr mir Gott helfe."

 

Angela Merkel hat diesen Eid, den sie mittlerweile wiederholt geschworen hat, vielfach gebrochen. Wo ist unser Rechtsstaat? Warum wird Frau Merkel nicht wegen Meineides juristisch zur Verantwortung gezogen?

 

Der Generalmajor a.D. Gerd Schultze-Rhonhof  schreibt der Frau Merkel am 14.10.2015: "Nach Ihrer jetzigen, indifferenten Haltung unserer bisherigen deutschen Identität und der deutschen Selbsterhaltung gegenüber und nach Ihren zahlreichen, plötzlichen, politischen Kehrtwendungen in jüngster Vergangenheit, ist ohnehin nicht erkennbar, wohin sie Deutschland in der augenblicklichen Ausnahmesituation führen wollen.


Der Hauptvorwurf gegen Sie ist Ihre Verletzung des Amtseids. Sie haben geschworen, den Nutzen des deutschen Volkes zu mehren und Schaden von ihm abzuwenden. Mit der von Ihnen geduldeten und mit verursachten Masseneinwanderung und der Unfähigkeit, sie zu beenden, haben Sie dem jetzigen deutschen Volk und seinen Nachfahren unabsehbaren Schaden zugefügt. Mit der dabei gleichzeitigen erwünschten, aber erheblich geringeren Einwanderung von integrationsfähigen Migranten haben Sie dem deutschen Volk dagegen nur einen verschwindend geringen Dienst geleistet.  

 

Sie haben in der Abwägung zwischen christlicher Pflicht zur humanitären Hilfe für Flüchtlinge einerseits und Regierungsverantwortung für unser Volk und seine Selbsterhaltung andererseits Maß und Mitte zu Lasten Ihrer Pflicht als Bundeskanzlerin der Bundesrepublik Deutschland vermissen lassen."

 

Alter-aktiv-bdpv e.V. hat sich in einem offenen Brief an die Bundeskanzlerin ähnlich geäußert und Frau Merkel empfohlen, den Rücktritt von ihrem Amt als Bundeskanzlerin, dem sie ohnehin nie gewachsen war, einzuleiten.

 

Frau Merkel leidet ganz offensichtlich an zunehmender kognitiver Dissonanz und gesellschaftlichem Irresein. Sie sagt auf dem CDU-Parteitag vom 14.12.2015, sie sehe sich aus "humanitärer Verantwortung" den fremden Invasoren gegenüber verpflichtet, diese in unser Land aufzunehmen. Das ist ein neuer, bisher nie gekannter Zug an ihr. Dass nämlich inzwischen 800 000 ältere deutsche Menschen am Rande des Existenzminimums, d.h. in Altersarmut und 3o Millionen aufgrund gerungster monatlicher Einkommen ebenfalls am Existenzminium, d.h. in Armut, leben und ihre Kinder und Enkel zu den hohen Festtagen nicht einmal beschenken können, hat sie nie interessiert, da, wo es um Mitglieder des eigenen Volkes geht, hat sie die "humanitäre Verantwortung" nie empfunden. Das ist nicht nur Bruch des Eides, das ist Bruch der deutschen Verfassung.  

 

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Erkenntnisse des Alters XII - Die Zeit des Handelns ist gekommen (G.H. 3. Dezember 2015) 

Geschichtskenntnisse helfen oft besser, die Wiederholung von Fehlern zu vermeiden, als viele wissenschaftliche Abhandlungen. Wir gehen derzeit durch eine der größten Umwandlungen und Umbrüche, die es geschichtlich je gegeben hat. In unserem "Informationszeitalter" bewegen sich die Dinge schneller und schneller und vor allem eigendynamischer. Das Handeln der meisten ist nicht nur kurzfristiger, sondern auch kurzsichtiger geworden, wir sind Verlockungen, Versprechungen und Versuchungen ausgesetzt, denen viele, allzu viele erliegen. Um zu verstehen, was vor sich geht, muss man aber größere Zeiträume überblicken können, als das in diesen Zeiten üblich ist. Wer etwa die Geschichte - und sei es nur die Geschichte der letzten 100 Jahre - präsent hat, der kann den Versuchungen der Zeit, den Verlockungen der "großen" politischen Botschaften, den Versprechungen der mittlerweile blödsinnig gewordenen Werbewelt leicht widerstehen.

 

Wer in den zwanziger, dreißiger, vierziger und fünfziger Jahren des vorigen Jahrhunderts geboren wurde - und davon leben in unserer Gesellschaft etwa vierzig Millionen - befindet sich in dieser glücklichen Lage des Überblicks und der Widerständigkeit. Denn nicht die Kenntnisse darüber, wie man die Tastatur eines "Smart-Phones" oder "PC's" bedient oder wie man mittels der digitalen Suchmaschinen bestimmte Informationen im Internet findet, ist von überlebenswichtiger Bedeutung, sondern einzig und allein durchdachte und reflektierte Lebenserfahrung. Und in deren alleinigen Besitz befinden sich nur die Alten. Sie sind eine sehr starke Kraft in diesem Lande.

 

Eines lässt sich als bedeutsame Erkenntnis vorwegnehmen: Die sogenannte 68er-Revolte und ihre Nachwirkungen waren für die Deutschen ein fatales Desaster. Die "68er" haben durch ihre Sinnlosigkeit die elementare Kraft, nämlich die thymotische Kraft eines  Großteils der jüngeren Deutschen, zerstört. "Das griechische Kennwort für das 'Organ' in der Brust von Helden und Menschen, von dem die großen Aufwallungen ausgehen, lautet 'thymos' - es bezeichnet den Regungsherd des stolzen Selbst, zugleich auch den rezeptiven 'Sinn', durch den die Appelle der Götter sich den Sterblichen kund geben."


Wer von uns Älteren etwa auf die Nachkriegsjahre, auf die Jahre zwischen 1945 und 1965, zurückblickt und die Flüchtlings- und Vertriebenenwellen jener Jahre in Erinnerung ruft, der blickt auf die Flüchtlingsströme der heutigen Tage mit äußerst bedenklicher und überaus besorgter Zurückhaltung hinab. Die Flüchtlinge jener Jahren waren Frauen, Frauen und nochmals Frauen - und Kinder, Kinder,Kinder - und hin und wieder, aber selten, ältere Männer. Die jungen Männer jener Zeit waren nämlich im Krieg geblieben, sie waren den "Heldentod" gestorben - oder sie fristeten zu abertausenden in den unterschiedlichsten Kriegsgefangenenlagern ein menschenunwürdiges Dasein. Die Frauen, die zu jener Zeit auf der Flucht waren, waren in der Regel junge Witwen, Kriegerwitwen und die Kinder waren Waisen, Kriegswaisen. Sie waren krank an Leib und Seele.  Sle haben für die grauenhaften Verbrechen ihrer politischen, militärischen und Wirtschaftlichen Führungen gebüßt, sie haben gelitten, sie haben in Trümmern und Elend gelebt - und sie haben dieses, unser Vaterland, wieder aufgebaut zu einer nie dagewesenen Blüte.  

 

Wer heute wieder und wieder die Keule, die allein aus den Verbrechen der verfluchten Nazi-Mörder  besteht, schwingt, sollte wissen, dass er sie gegen Unschuldige schwingt, denn er schwingt sie auch gegen die Kinder, die ohne ihre Väter in Not und Elend aufwachsen mussten. Die Deutschen von heute haben allen Grund, stolz auf sich und auf ihr Vaterland zu sein. In den Jahren zwischen 1928 und 1945 haben sich gewissenlose Volksverführer und mörderische Kriegsverbrecher an die Macht gebracht. Sie haben das deutsche Volk und die Völker Europas ins Verderben gestürzt. Sie sind nur zum Teil in den Nürnberger Prozessen hingerichtet worden.  

 

Auf die Verführungen jener Zeit bezogen, muss man in diesen Zeiten die Frage untersuchen, ob von 1998 bis 2015 auf eine andere Weise nicht Ähnliches geschieht. Denn wo Verantwortungslosigkeit grassiert, ist die Schandtat nicht fern. 

 

Wer jedoch die Flüchtlingsströme dieser Tage beobachtet, der erblickt fast ausnahmslos gesunde, lachende Männer, junge Männer, Männer, die vor den schwierigen Aufgaben in ihren Heimatländern fliehen.Wer genau hinsah und hinsieht, der sah und sieht einen endlos strömenden Zug von Verlorenen, von ideologisch Verwirrten, in der Hauptsache von Männern, die nicht bereit sind, für das Wohl ihrer Heimat für die Sicherheit ihrer Familien, Frauen und Kinder ihr Leben einzusetzen und zu kämpfen. Dafür halten nun die Europäer ihre Köpfe hin. Allein aus Deutschland sollen Kriegsgerät und 1200 Soldaten den Kampf gegen den IS aufnehmen. Welch ein Irrsinn!

 

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Wer unser Vaterland regiert (G.H. 19. November 2015)  

"Es ist das Geschäft der Journalisten, die Wahrheit zu pervertieren, unumwunden zu lügen, zu verleumden, dem Mammon die Füße zu lecken und das eigene Land zu verkaufen für das tägliche Brot. Wir sind Werkzeuge und Vasallen der reichen Männer hinter der Szene, wir sind nichts anderes als intellektuelle Schattenwesen, die sich selbst prostituieren." (Chefredakteur der New York Times, 1883) Daran hat sich bis auf den heutigen Tag scheinbar nichts geändert. "Mann, was seid ihr bloß für Menschen! Ihr glaubt, bei einer Lüge nicht erwischt zu werden, sei dasselbe, wie die Wahrheit zu sagen."

 

147 Unternehmungen, so eine Studie aus der Schweiz, einhundertsiebenundvierzig Unternehmen, die weltweit verflochten sind und gegenseitig Beteiligungen unterhalten, besitzen eben durch diese ihre Vernetzungen die Kontrolle über die Welt. Sie sind die reichen Männer hinter der Szene. Vornehmlich sitzen sie in den großen Kapitalgesellschaften, den privaten Versicherungen, den gewaltigen Sammelstellen des Geldes. Ihr Geld ist in den Banken. Sie kontrollieren die Banken. Und wer die Banken kontrolliert, kontrolliert die Medien, und die Medien kontrollieren die Politiker und irgendwo, weit abgeschlagen, existiert das Volk.

 

147 sind es, die sich auch hinter der "Fed" (Federal Reserve Bank) versammeln. Es lohnt sich, sich die Zahl 147 zu merken. Doch zunächst zur FED.

 

Die "Federal Reserve" wurde 1913 von privaten Financiers gegründet, sie ist keine staatliche Institution, kein Staat kontrolliert sie, keine Demokratie, keine Republik. Sie ist die Diktatur des großen Geldes. Das Federal Reserve System, oft auch Federal Reserve oder kurz Fed (auch FED) genannt, ist das Zentralbank-System der Vereinigten Staaten, das allgemein auch US-Notenbank genannt wird. Es besteht aus dem Board of Governors, zwölf regionalen Federal Reserve Banks, dem Federal Open Market Committee (FOMC), einer Vielzahl von Mitgliedsbanken (Mitgliedspflicht ab einer bestimmten Größe) und anderen Institutionen. Die Fed berichtet regelmäßig an den Kongress der Vereinigten Staaten über ihre Aktivitäten und ihre Pläne zur Geldpolitik. Das Tagesgeschäft und die operativenEntscheidungen der Fed werden von ihr frei und eigenständig entschieden.


Namen wie Rockefeller, Otto Wolff von Amerongen, gestorben 2007, oder die Rothschilds und Bush's verbergen sich dahinter. Ihre Namen tauchen nicht nur bei solchen dubiosen "Bünden" wie den "Bilderbergern" auf, sondern auch bei solch ominösen Verbindungen wie den "Skull and Bones" in wechselnder Formation.

 

Skull & Bones ist bekannt dafür, einige führende Vertreter in Politik und Wirtschaft hervorgebracht zu haben, darunter drei Präsidenten der USA, u. a. undefinierbare Figuren wie George W. Bush. Neben ihren nur gerüchteweise bekannten Bräuchen machte sie dies zum Gegenstand von Verschwörungstheorien.


Bei den "Bilderbergern"übrigens ist der Name Angela Merkel alles andere als unbekannt.

 

Diese Finanzbarone, diese "Masters of the Universe", regieren die Welt. Auch unser Vaterland. Ihnen gehorchen die Banken, ihnen gehorchen die Medien und ihnen gehorcht die westliche Politik. Sie sind die eigentlich Verantwortlichen für Kriege, Terror, Flüchtlingsströme, Armut, Elend und Tod.

 

Kein Wunder, wenn hiesige Politiker mit einer Anwandlung von Wahrhaftigkeit bekennen,dass sie zwar gewählt sind, aber nichts zu Sagen haben. "Wir, die Gewählten, haben nicht zu entscheiden, die Entscheidungsgewalt haben die, die nicht gewählt worden sind".

 

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Sterbehilfe - Diskussion und Beschluss im Bundestag (G.H. 12.11.2015)

 

Zum Thema "Sterbehilfe" im Bundstag lesen Sie bitte folgende   Veröffentlichung des Bundes der Pflegeversicherten
    
    Zum Tod von Helmut Schmidt: Wir verneigen uns vor der       Lebensleistung dieses außerordentlichen und großen Menschen! Der   Bund der Pflegeversicherten.
    
    Liebe Mitglieder, sehr geehrte Damen und Herren,
    
    

„Wer sich tötet, weil er Schmerzen hat oder an Altersschwäche leidet, verhält sich „feig““, sagte schon Seneca (4 v. Chr. – 65 n.     Chr.). „Gewinnt er aber die Überzeugung, dass er Schmerzen        nicht mehr loswird und das „Greisenalter“ seinen Geist angreift, sollte er den ‚Sprung nicht scheuen, um herauszukommen aus dieser morschen und zusammensinkenden  Behausung“.

    

    

Für Seneca war ein unheilbarer Schmerz ein Hemmnis „für alles, um  dessentwillen man lebt“. Aber Seneca kannte die  Palliativ-Medizin noch nicht.

    

    

Sich selbst zu  töten aus Angst, weil man im Alter möglicherweise Schmerzen erleidet oder vielleicht seine geistigen Fähigkeiten       verliert, zeugt von einem unsortierten, wirren Geist, der  niemals groß war und nie Festigkeit im Denken erlernt hat.   Denn ein solcher Mensch tötet sich allein aus Angst vor einer  Zukunft – einer Zukunft, die einzig in seiner Einbildung existiert.  Wer sich aus Angst vor der Zukunft tötet, dem fehlt alles,  was ihn zum realen Menschen macht: Tapferkeit, Klugheit, ein gesunder, gradliniger und hoher Geist und die Einsicht in   die Relativitäten des Lebens. Wenn ein solcher „Mensch“ sich  tötet, entsteht kein Verlust, denn er hat in einer Zukunft gelebt, von der bestenfalls ein Gott weiß, was sie bringt - und folglich ist es also so, als habe ein solcher Mensch       real nie gelebt.

    

    

Es gibt solche  Menschen, die sich aus Angst vor der Zukunft das Leben nehmen. Ein solcher Mensch war etwa ein Gunter Sachs, der  sich aus Angst vor einer nie diagnostizierten „ausweglosen        Krankheit“ das Leben genommen hat - ein Hypochonder. Die        mediale Öffentlichkeit hat ihn wegen seiner „letzten Tat“      gefeiert, sie hat seinen Mut hoch gepriesen und gemeint, dass dieser legendäre Lebemann, Fotograf und Kunstsammler       niemals einem grandiosen Irrtum erliegen könne. Wie könnte  einer, der mehr als ein Dutzend Häuser an den schönsten Ecken der Erde bewohnte, den man auch mit knapp 80 Jahren  immer noch in Begleitung der schönsten Frauen sah, und der  mehr Vermögen besaß, als ein einzelner Mensch überblicken  kann, wie könnte ein solcher "Mann“ des Lebens überdrüssig sein? Der Spiegel schrieb damals: „Es gab niemanden, der nach seinem Tod nicht respektvoll über ihn hätte reden wollen.“

 

    

Es ist zu hoffen, dass es niemanden gibt oder gab, der diesen „Spiegel-Satz“ ernst nimmt oder jemals ernst genommen hat.

 

Offener Brief mit Fragenkatalog an die Frau Bundeskanzler, an den Bundespräsidenten, an  alle Regierungsmitglieder in Berlin, in den Ländern und Gemeinden

 

Sehr geehrte Frau Bundeskanzler Merkel, sehr geehrter Herr Bundespräsident Gauck, geehrte und ungeehrte Minister, sehr geehrte Chef-Redakteure der Medien,

 

Sie behaupten, Zuwanderung sei eine Bereicherung für die deutsche Gesellschaft.

 

Merkwürdigerweise sind überall dort, wo die meisten Zuwanderer geballt wohnen, die Probleme am größten. Kann es sein, dass wir, das Deutsche Volk, von Ihnen dreist belogen werden? Die Fakten sind erdrückend: Laut einer Studie, die kürzlich in der FAZ veröffentlicht wurde, haben Zuwanderer aus den deutschen Sozialsystemen schon über eine Billion (!) Euro mehr herausgenommen, als sie in diese einbezahlt haben. Trotzdem behaupten Sie: "Flüchtlinge stärken die Sozialsysteme". Richtig ist, dass das Geld, das von deutschen Arbeitnehmern und Arbeitnehmerinen erwirtschaftet wird,  in die Taschen der Migrations- und Integrationsindustrie fließt. Sie haben ein Betreuersystem für Migranten geschaffen, das den Sozialstaat nun in den Ruin führen wird. Warum verschweigen Sie uns das? Warum belügen Sie uns?

 

Bevor ich Ihnen, meine Damen und Herren in den Regierungen und in den Chefredaktionen der Medien, eine Anzahl wichtiger Fragen stelle, schicke ich einige Fakten voraus:

 

1. Seit 1998 wird mit unserem Staat Raubbau betrieben. Sie haben diesen Raub an unserer Bevölkerung nicht nur zugelassen, Sie haben ihn gefördert.

 

2. Das Gesundheitssystem ist marode. Sein Niedergang ist täglich in vielen Bereichen zu beobachten. Sie sehen hilf- und tatenlos zu. Die Krankenhäuser sind nicht mehr Orte der Genesung, sie sind Orte sich ständig ausbreitender, verschärfter Krankheiten. Die Gefahr, in einem Krankenhaus an einer Krankheit zu sterben,wegen der man gar nicht ins Krankenhaus gekommen ist, ist millionenfach größer, als bei einem Flugzeugabsturz ums Leben zu kommen.

 

3. Neunzig Prozent unserer Bevölkerung leiden unter Ihrer Unfähigkeit und unter der groben Verletzung Ihres Eides. Sie dienen nicht dem allgemeinen Wohl, sie zerstören es. Die Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer, die Gesunden und Kranken, die Menschen mit hohem Pflegebedarf, die Empfänger von Leistungen nach den Hartz-Gesetzen, die Rentnerinnen und Rentner, die Geringverdiener, die prekär Beschäftigten usw., sie alle mussten Einschränkungen hinnehmen, während Sie für Migranten Billionen verschleudern und den Großkonzernen und den Superreichen immense Steuergeschenke machen.

 

4. Wenn Sie mal handeln, kommt Negatives heraus. So haben Sie aus Alten- und Pflegeheime noch immer keine Horte des Lebens und des Lebendigen gemacht, keine Lebenshäuser, sondern Häuser des Siechens und Verendens. Dafür, sagen Sie, sehr geehrte Damen und Herren der Regierungen und Medien, fehle das Geld. Für Migranten aber legen Sie locker mal mehr als tausend Milliarden Euro auf den Tisch.

 

5. Unter Ihrer Regentschaft sind die  Infrastrukturen, die Eisenbahnen, die Straßen, die Autobahnen, die Brücken, die elektronischen und elektrischen Interaktionsmöglichkeiten, die Luftfahrt usw. verkommen.

 

6. Sie haben die schwere Wirtschaftskrise und die Krise in Europa mit zu verantworten, Sie haben das Geld der deutschen Steuerzahlerinnen und Steuerzahler (die Reichen zahlen keine Steuern und zahlen nicht in die sozialen Kassen ein) missbraucht und in dunkelste Kanäle gelenkt. Außerdem zahlen auch Sie, die obengenannten, nicht in die sozialen Absicherungsysteme ein, bestimmen aber darüber mit einer Guzpe, die zum Himmel stinkt. 

 

7. Ihre Todsünde aber ist, dass Sie dabei sind, das Wesen der Familie, diesen geheiligten Ursprung aller Gesellschaften, zu zerstören. Werfen Sie endlich den Genderismus auf jenen Haufen unserer Geschichte, der zu den Unseligen zählt. Erzählen Sie uns, welch satanischer Geist Ihnen den "Gender-Gedanken" in den Kopf gepflanzt hat. Reißen Sie diese teuflische Idee aus den Analen unserer Gesellschaft, denn er lässt eine grundlegende Erkenntnis außer acht, mämlich "dass die vorempirischen Elemente für die Erfahrung unverzichtbar sind. Diese unverzichtbaren vorempirischen Elemente aber sind es, die Sie leugnen. Damit jedoch verleugnen Sie sich selbst und das Gedankengebäude, dass sie der Gesellschaft unterjubeln wollen. "Vom bloß Gedachten gibt es keine Erkenntnis". Wer das Gegenteil annimmt, wie Sie, in Politik und Medien es tun, erliegt einer Illusion, sogar einer Fata Morgana: Er glaubt zu erkennen, wo es  nichts zu erkennen gibt" (Kant, KrV). Mit anderen Worten: Sie wissen nicht, was Sie tun, denn Sie besitzen keine Urteilskraft. Der Mangel an Urteilskraft jedoch ist, so Kant,"Dummheit"

 

Fazit: Sie dienen nicht dem Wohl aller Deutschen, Sie sind dabei, das Wohl aller Deutschen zu Gunsten von sogenannten "Eliten" und Migranten zu opfern.

 

Daher folgende Fragen an Sie. die Sie bitte zeitnah, differenziert und - falls Ihnen das überhaupt noch möglich ist -  wahrheitsgemäß beantworten wollen:

 

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Anleitungen zum Überleben (G.H. 20. Sptember 2015) 

"Erstens: Die Arbeitslosigkeit wird in Folge der Globalisierung ungeahnte Dimensionenerreichen.

Zweitens: Die Löhne werden auf ein nie dagewesenes Minimum sinken".

 

Es war der renommierte Physiker und Philosoph Carl Friedrich von Weizsäcker, der ältere Bruder des ehemaligen Bundespräsidenten Richard von Weizsäcker, der im Jahre 1983 in seinem Buch "Der bedrohte Friede", diese und folgende Prognosen veröffentlichte. Übrigens sagte er schon damals den Niedergang des Sowjet-Kommunismus voraus.

 

Sehen wir von Deutschland einmal ab, weil hier die ungeahnte Dimension der Arbeitslosigkeit noch nicht eingetreten ist, so hat sich die Prognose europa-und weltweit bewahrheitet. Wovon wir aber auch in Deutschland nicht absehen können, ist die Tatsache, dass  in vielen Fällen die Löhne auf ein nie dagewesenes Minimum gesunken sind. Dies werden in den nächsten Jahren auch die zu spüren bekommen, die sich heute noch in Sicherheit wähnen, die noch gut bezahlten Facharbeiter nämlich. Die Millionen aus dem Osten und aus dem Nahen Osten zugezogenen Menschen werden das Lohndumping der Arbeitgeber weiter vorantreiben. Für die Bosse in Wirtschaft, Banken und Industrie  ist die derzeitige unaufhaltsame Migration eine scharfe und willkommene Waffe, die sie gegen Ansprüche der hiesigen Arbeitnehmer und Arbeitnehmerinnen einsetzen werden. Das Volk ist der Verlierer und es sieht dumm und unwissend zu, wie ihm das Leben langsam zur Hölle gemacht wird.

 

"Drittens: Alle Systeme werden mit dem Bankrott des Staates zusammenbrechen. Als erstes werden die Rentenzahlungen nicht mehr ausgezahlt. Auslöser ist eine Weltwirtschaftskrise ungeheueren Ausmaßes (Dimension), die von Spekulanten ausgelöst wird", prognostizierte v. Weizsäcker 1983. - Wenn wir auf dieJahre 2007, 2008 ff zurückblicken, dann erkennen wir, wie recht er hatte. Aber die Jahre 2007, 2008 ff waren nur ein kleiner Vorgeschmack zur bevorstehenden Krise. Es gibt immer mehr ernst zunehmende Stimmen, die vorhersagen, dass die Finanzsysteme des Westens in naher Zukunft "in einem ungeheuren Ausmaß" zusammenbrechen werden. Sie begründen diese Vorhersage mit Belegen und Beobachtungen der Spekulationen im gesamten Finanzbereich, vornehmlich und zuvorderst bei den Banken, deren wahnwitzige Geldschöpfungen mittlerweile unkontrollierbar sind. Dass mit dem Zusammenbruch der Finanzsystem auch die Staaten zusammenbrechen werden, ist gewiss, weil sich nunmehr auf dem Rücken der Bevölkerungen die privaten Raubzüge und Verluste der Banken, der Spekulanten und der großen privaten Versicherer nicht mehr sozialisieren lassen.

 

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Unfähigkeit regiert das Land

Die Jahre von 1998 bis 2015 werden einmal als die Jahre der politischen und ökonomischen Versager und als Vorbereiter  fataler Katastrophen in die Geschichte der Deutschen eingehen. Man wird sie mit der Weimarer Republik vergleichen und vieles finden, was an die damalige Unfähigkeit, Verirrung und Verwirrung erinnert. Sie werden heute wie damals als die Jahre bezeichnet werden, die in den Untergang führten, an dessen Ende  Vernichtung, millionenfaches Leid und Elend und Abermillionen Tote standen.  

 

Abgesehen von etlichen zweifelhaften technischen Fortschritten und Begriffen wie „die mobile Gesellschaft“ oder die „Informationsgesellschaft“, hat sich nichts geändert, vieles ist schlimmer geworden! In den Köpfen tobt noch immer der Steinzeitmensch. Das kommt daher, weil, wie so oft in unserer Gesellschaft, in den Medien und in der Politik, nicht gesagt wird, was gesagt werden muss. Der eigentliche Hebel für den neoliberalen Systemwechsel auf den Ebenen des Bundes, der Länder und Gemeinden sind die massiv zurückgefahrenen Einnahmen. Und das ist gewollt! Im Finanzministerium hat man das bei den Steuer-„Reformen“ seit Waigel immer offen gesagt und publiziert: Der Staat müsse sich einen Einnahmeausfall mit Verschuldungstendenz schaffen; nur so ließen sich „Volksvertreter und Volksvertreterinnen“ in einer parlamentarischen Demokratie von der „Notwendigkeit zum Sozialabbau“ überzeugen; Erpressung mit den Mittelndes Finanzentzugs, eine Art Staats-Putsch der Finanzsachverständigen in den Ministerien der damaligen rot-grünen Regierung gegen die Demokratie! Ein Putschvon oben.  

 

Die Sozialdemokraten und die Grünen unter Schröder, Fischer, Eichl, Riester, Steinbrück, Clement, Steinmeier, Trettin und Konsorten setzten dem Ganzen die Krone auf. Ihr politisches Wirken machte 10 Prozent der Bevölkerung reicher und 90 Prozent ärmer. Die Bösartigkeiten und grandiosen Dämlichkeiten der Sozialdemokratie, der Grünen, der CDU, der FDP sind nicht zu toppen. Sie entlasteten die Reichen, minderten den Einkommenssteuersatz, reduzierten die Körperschaftsteuer, holten die Hedgefonds ins Land, setzten Bildung und Gesundheit schachmatt und die Städte und Gemeinden stehen wegen fehlender Gewerbesteuer reihenweise vor dem Ruin.  

 

Es zeigt sich darin das Grundmuster, das im Jahre 2010 ff - nur um Vieles brutaler - in Griechenland angewendet wurde und die arbeitende Bevölkerung und die Rentner und Rentnerinnen an den Bettelstab brachte. Hier wie dort entzogen sich die Reichen ihrer nationalen Verpflichtung. Sie hatten ihre Reichtümer längst in Sicherheit gebracht. Für die Deutschen sollte das ein warnendes Beispieldafür sein, wie die Regierung mit ihnen verfährt, sollte es - was wahrscheinlich ist - zu einem erneuten Finanzkollaps kommen.

 

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Ändert Euch! (G.H. 14. August 2015)

"Den Sterblichen, das wisst ihr lange, führt Sicherheit zum Untergange." Ein wahres Wort. William Shakespeare lässt es in Macbeth einen seiner Protagonisten sagen.

 

Das Streben nach Sicherheit führt in Starre, führt in Leblosigkeit. Wer allzu sehr nach Sicherheit strebt, verliert sich im Leblosen. Das überzogene Sicherheitsdenken zum Beispiel in den Gesundheits- und Pflegesystemen spricht für sich. Deshalb sind die aktuellen politischen Entscheidungen, etwa die "zweite Stufe der Pflegereform", nur zu einem ganz geringen Teil zu begrüßen.

 

Wichtiger als alle sinnlosen Aktivitäten der Politik ist die konsequente Förderung des Umdenkens in der gesamten Gesellschaft, insbesondere aber bei den Medien. Begriffe, wie etwa der Begriff  "Pflegebedürftigkeit", müssen ausgemerzt werden.  

 

"Wir lehnen den Begriff „Pflegebedürftigkeit“ ganz entschieden ab“ sagt in diesem Zusammenhang Gerd Heming, Vorsitzender des Bundes der Pflegeversicherten e.V., „denn in der Pflege haben wir es nicht mit Bedürftigen zu tun, sondern mit Menschen, die einen gesetzlichen und durch ihr Leben und durch ihre Beiträge legitimierten Anspruch erworben haben, mit Menschen, die aufrecht und auf Augenhöhe mit allen Mitbürgern durchs Leben gehen. Wir, vom BdPV e.V., sprechen daher von  Menschen mit einem erhöhten oder hohem oder außerordentlich hohem Pflegebedarf!. Wenn wir den Begriff „Pflegebedürftigkeit“ überhaupt benutzen, so nur, so weit er im SGB XI gebraucht wird. Dass er in der Sozialgesetzgebung so gebraucht wird, spiegelt übrigens das Denken und die Einstellung des Gesetzgebers wider.“

 

Der Begriff „Bedürftige“ ist ein politischer Begriff, er ist politisch gewollt., da überjemanden, der bedürftig ist, hochmütiger und respektloser bestimmt werden kann, als über jemanden, der seine gesetzlichen Ansprüche kennt und weiß, dass er durch Zahlung von Beiträgen eine menschenwürdige Behandlung sich selbst allererst ermöglicht hat.

 

 Bedürftigkeit ist kein sozialer und kein biologischer Begriff. Denn hier ist nicht „Bedürfnis“ gemeint, sondern mit Absicht die diskriminierende Bezeichnung „Bedürftigkeit“. Dieser aber ist ein Begriff aus Zeiten, als in gewissen Kreisen der Gesellschaft Menschen noch davon überzeugt waren, „Herrenmenschen“ zu sein  Er soll die missliche Situation deutlich machen, in der jene  Menschen sich befinden, die – in den Augendes Herrenmenschen, des Adels oder der Turbo-Kapitalisten  -  das echte und vollwertige Menschsein noch nicht erreicht haben und folglich -  ohne jegliche Rechte -  auf Almosen angewiesen sind.  Er ist ein Begriff aus Adelszeiten, als es in Deutschland noch Könige gab und Kaiser  -   und Untertanen. Aus diesen Zeiten sind uns Denkweisen überliefert, die in einer Demokratie und Republik nichts verloren haben.

 

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Die Bundesrepublik Deutschland ist ein Sozialstaat? G.H. 02.08.2015) 

Die Bundesrepublik Deutschland hat mit dem Verfassungsauftrag der Sozialstaatlichkeit aus Artikel 20 GG („Die Bundesrepublik Deutschland ist ein demokratischer und sozialer Bundesstaat“) und mit dem Artikel 28 GG („Die verfassungsmäßige Ordnung in den Ländern muss den Grundsätzen des republikanischen, demokratischen und sozialen Rechtsstaates im Sinne dieses Grundgesetzes entsprechen“)  eine besondereWertentscheidung getroffen...

 

Das Bundesverfassungsgericht (BverfGE 1, 97) hat dieses Sozialstaatsprinzip dahingehend umschrieben, dass es den Staat verpflichte, „sich um einen erträglichen Ausgleich der widerstreitenden Interessen und um die Herstellung erträglicher Lebensbedingungen für alle, die in Not geraten sind, zu bemühen“.  

 

Sozialpolitik ist somit als Verfassungsauftrag zu verstehen. Wenn das doch endlich auch die Politiker begreifen würden!

 

Den Auftrag, erträgliche Lebensbedingungen für alle Bürgerinnen und Bürger herzustellen, erfüllt der Gesetzgeber mit der Ausarbeitung des Sozialgesetzbuches (SGB). Dieses SGB ist mit einzelnen Büchern sukzessive seit 1. Januar 1976 in Kraft getreten. Das SGB umreißt seine Aufgabe in seinem Buch I § 1 folgendermaßen. Es hat

 

-         sozialeGerechtigkeit und soziale Sicherheit zu verwirklichen und dazu beizutragen, ein  menschenwürdiges Dasein zu sichern,

-         gleiche Voraussetzungen für die freie Entfaltung der Persönlichkeit zu schaffen,

-         die Familie zuschützen und zu fördern,

-         - besondere Belastungen des Lebens  auch durch Hilfe zur Selbsthilfe abzuwenden und auszugleichen.

 

Eine wesentliche Aufgabe derSozialpolitik ist es, den Interessenkonflikt zwischen Arbeit und Kapital zumildern oder möglichst zu beheben. Kapital wollte und will auch heute noch möglichst viel Profit aus der Arbeit gewinnen. Es überfordert folglich die Arbeitenden vielfach und beeinträchtigt sie gesundheitlich. Folgen können sein: Krankheit, Stress, Invalidität, vorzeitiges Altern, Arbeitslosigkeit, Verlust von Qualifikation.  

 

Darüber hinaus hat die Sozialpolitik immer auch erwerbsarbeits-unabhängige Risiken auszugleichen. Hierzu zählen Behinderungen, die nicht aus Arbeitsunfällen und Folgen der Erwerbstätigkeit resultieren. Wie: Geburtsbehinderungen, Familienkrisen, Brüche in den Lebensbiografien, Alter, Pflege, Wohnen, Bildung und anderes.

 

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Die Griechen, die Deutschen und die Kraft des stolzen Selbst (G.H. 15.07.215)

"Das griechische Kennwort für das 'Organ' in der Brust von Helden und Menschen, von dem die großen Aufwallungen ausgehen, lautet 'thymos' - es bezeichnet den Regungsherd des stolzen Selbst, zugleich auch den rezeptiven 'Sinn', durch den die Appelle der Götter sich den Sterblichen kundgeben."


Die Griechen haben dieses Organ in ihrer Brust nicht verloren. Wer erinnert sich nicht an ihren bravourösen Widerstand gegen das faschistische Unterwerfungs-Ultimatum Mussolinis im August 1940?

 

Vor allem die deutschen Rentnerinnen und Rentner, die Kranken und die sozial Schwächeren sollten sich dieses stolze Selbst   zu Herzen nehmen. Denn besonders sie haben mit den Sparmaßnahmen, die den Griechen von der Troika während der vergangenen fünf Jahre aufgezwungen werden sollten, ungemein viel gemein. Auch ihnen wird die Rente seit zwanzig Jahren Zug um Zug gekürzt und ebenso lange wird die Gesundheit der Deutschen zur profitorientierten Ware kaltschnäuziger Turbo-Kapitalisten. Auf diese Weise wird der Euro die Völker Europas nicht zusammenhalten, vielmehr hat er sich deswegen - wegen der Profitgier privater und internationaler Gewinnmaximierer  -zu einer Kraft mit zerstörerischer Sprengwirkung entwickelt.  

 

Es ist ja nicht neu, dass selbständige Völker von der "World-Bank-Group", d. h. von den USA,  unter Druck gesetzt werden. Relativ neu ist, dass sich die Europäer in die mafiösen Arbeitsweisen der USA, der Weltbank und ihrer Schwesterorganisation, dem Internationalen Währungsfonds(IWF), immer tiefer hineinziehen lassen. Die Europäer sollten sich genau überlegen, was sie da tun. Denn sie haben sich in den vergangenen eineinhalbtausend Jahren trotz vieler Widersprüche und trotz katastrophaler Kriege zu einer kulturellen und sozialen Wertegemeinschaft entwickelt, die einst von den Amerikanern  zwar angestrebt wurde, die aber für sie unerreichbar ist und unerreichbar bleiben wird. So kennen die Amerikaner den hohen Wert des europäischen Sozialstaats nicht, sie kapieren nicht, dass ohne Sozialstaat jede Demokratie zugrunde geht. Der Abgrund ist sehr nah.

 

Um deutlich zu machen, wovon hier die Rede, soll eine Dokumentation des Ersten Deutschen Fernsehens angeführt werden. Die Dokumentation trägt den Titel "Let's make Money" und wurde von Erwin Wagenhofer in Szene gesetzt. Sie zeigt in beeindruckender Weise, wie verheerend und zerstörerisch die Gier nach Geld und das Streben nach Vorherrschaft sich weltweit auswirken.  

 

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Pflege – Betrug und Abzocke ohne Ende

Wären Sie bereit, für eine 20 Quadratmeter große Wohnung eine monatliche Miete in Höhe von 1.354,78 (Eintausenddreihundert-vierundfünfzig) Euro zu zahlen? Ich wette, Sie wären nicht bereit dazu. Besonders dann würden Sie sich  weigern eine derartige Wuchermiete zu zahlen, wenn  Sie den Quadratmeterpreis von Euro 67,74 errechnet hätten und Sie zu dem feststellten, dass das vermietete Objekt nicht im städtischen Kerngebiet, sondern weitab davon am Rande der Stadt errichtet wurde. Als freier Mensch in einer freien Gesellschaft, würden Sie ein derartiges Ansinnen mit aller berechtigten Wucht der Empörung zurückweisen.

 

Nicht so die Bewohner und Bewohnerinnen von Pflegeheimen, nicht so ihre Angehörigen und nicht so die Sozialämter. Diese werden per Gesetzeskraft gezwungen solche Wuchermieten zu zahlen. Sie glauben das nicht? Sie brauchen es nicht zu glauben, der Bund der Pflegeversicherten beweist es Ihnen.

 

Deutschland ist Griechenland und Griechenland ist Deutschland. Wer genau hinsieht, erkennt, dass beide Staatssysteme unglaubliche Ähnlichkeiten aufweisen. Im Umgang mit Menschen mit einem hohen; mit einem sehr hohen oder mit einem außergewöhnlich hohen Pflegebedarf (der Begriff der Pflegebedürftigkeit wird vom BdPV e.V. wegen seiner diskriminierenden Inhalte vehement abgelehnt) wird dies besonders deutlich. Mit Blick auf die Investitionskostenzuschläge zeigt sich hier wie dort die totale Blindheit der politischen Akteure.  

 

Ursprünglich legte der § 9 des Pflegeheimfinanzierungsgesetzes fest, dass die Länder die Pflegeheime vorzuhalten hätten, d.h. die Länder mussten je nach Bedarf die Einrichtungen zur Verfügung stellen. Inzwischen ist diese Finanzierung auf die Versicherten abgewälzt worden und auf die jeweiligen Sozialämter, falls die Versicherten nicht in der   Lage sind, die Investitionskosten zu tragen. Heute ist es so, dass ein Pflegekonzern, privat, öffentlich-rechtlich oder verbandlich,  der beipielsweise 10.000 Pflegeheimplätze unterhält, in folge der Investitionskostenzuschüsse und der Mieten monatlich einen Festbetrag von rund gerechnet 7 Millionen Euro risikolos einnimmt. Das sind pro Jahr Euro 144 Millionen. Nehmen wir die etwa 800 000 Bewohnerinnen und Bewohner von Pflegeheimen in den Blick, dann scheffeln die Betreiber von   Pflegeeinrichtungen jährlich einen Betrag von etwa 11 Milliarden Euro (11.000.000.000,00 Euro) in ihre Kassen. Niemand kann sagen, ob diese gewaltige Summe tatsächlich für Investitionen verwendet wird  Man könnte Tausend Paläste damit bauen. Und man beachte: Die Kosten für die Pflege am Bett sind darin nicht enthalten. Für die Pflege werden folglich gewaltige Summen kassiert, von denen die Öffentlichkeit nicht den Hauch einer Ahnung hat. Kein Wunder also, dass derzeit die Pflegekonzerne so fleißig am Markt agieren, denn ihr Risiko ist gleich Null, dafür die Gewinne exorbitant. Und die Zeche zahlen die Versicherten.

 

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Erkenntnisse des Alters XI: Braucht das Sterben Hilfe? (G.H. 15. Juni 2015) 

„Wer sich tötet, weil er Schmerzen hat oder an Altersschwäche leidet, verhält sich „feig““, sagte schon Seneca (4 v. Chr. – 65 n. Chr.). „Gewinnt er aber die Überzeugung, dass er Schmerzen nicht mehr loswird und das „Greisenalter“ seinen Geist angreift, sollte er den "Sprung nicht scheuen, um herauszukommen aus dieser morschen und zusammensinkenden Behausung“.

 

Für Seneca war ein unheilbarer Schmerz ein Hemmnis „für alles, um dessentwillen man lebt“. Aber Seneca kannte die Palliativ-Medizin noch nicht.  

 

Sich selbst zu töten aus Angst, weil man im Alter möglicherweise Schmerzen erleidet oder vielleicht seine geistigen Fähigkeiten verliert, zeugt von einem unsortierten, wirren Geist, der niemals groß war und nie Festigkeit im Denken erlernt hat. Denn ein solcher Mensch tötet sich allein aus Angst vor einer  Zukunft – einer Zukunft, die einzig in seiner Einbildung existiert. Wer sich aus Angst vor der Zukunft tötet, dem fehlt alles, was ihn zum realen Menschen macht: Tapferkeit, Klugheit, ein gesunder, gradliniger und hoher Geist und die Einsicht in die Relativitäten des Lebens. Wenn ein solcher „Mensch“ sich tötet, entsteht kein Verlust, denn er hat in einer Zukunft gelebt, von der bestenfalls ein Gott weiß, was sie bringt - und folglich ist es also so, als habe ein solcher Mensch real nie gelebt.

 

Es gibt solche Menschen, die sich aus Angst vor der Zukunft das Leben nehmen. Ein solcher Mensch war etwa ein Gunter Sachs, der sich aus Angst vor einer nie diagnostizierten „ausweglosen Krankheit“ das Leben genommen hat - ein Hypochonder. Die mediale Öffentlichkeit hat ihn wegen seiner „letzten Tat“ gefeiert, sie hat seinen Mut hoch gepriesen und gemeint, dass dieser legendäre Lebemann, Fotograf und Kunstsammler niemals einem grandiosen Irrtum erliegen könne. Wie könnte einer, der mehr als ein Dutzend Häuser an den schönsten Ecken der Erde bewohnte, den man auch mit knapp 80 Jahren immer noch in Begleitung der schönsten Frauen sah, und der mehr Vermögen besaß, als ein einzelner Mensch überblicken kann, wie könnte ein solcher "Mann“ des Lebens überdrüssig sein?  Der Spiegel schrieb damals: „Es gab niemanden, der nach seinem Tod nicht respektvoll über ihn hätte reden wollen.“

 

Es ist zu hoffen, dass es niemanden gibt oder gab, der diesen „Spiegel-Satz“ ernst nimmt oder jemals ernst genommen hat.

 

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TTIP und die Generation 50plus (G.H. Pfingsten 2015) 

Altern findet  in der Regel heute in einem Umfeld statt, wie es früheren Generationen verschlossen war. Einhundertfünfzig Jahre zuvor, um 1850, betrug die mittlere Lebenserwartung der westlichen Welt – die Welt unserer Urgroßmütter und Urgroßväter - etwa sechsunddreißig Jahre. Noch 1957, dem Jahr, in dem die  noch jetzt in großen Teilen gültige Rentenreform gesetzliche Kraft erhielt, wurden die Menschen in Deutschland im Mittel siebenundfünfzig.  Heute, 2015, ist die menschliche Langlebigkeit in den entwickelten Ländern der Welt auf runde achtzig Jahre gestiegen. Summa summarum: In den vergangenen einhundertfünfzig Jahren fügten hygienische Umsicht, Arbeitsschutzgesetze und eine moderne Sozialstaatlichkeit sowie solidarisches Miteinander dem menschlichen Leben  vierundvierzig wertvolle Jahre hinzu. Vierundvierzig zusätzliche Jahre! Jahre, die nicht nur verlebt, sondern gelebt -  bewusst, selbstbestimmt und gelungen gelebt werden wollen. Der medizinische Fortschritt hat an dieser Entwicklung,entgegen der Meinung Vieler, nur einen marginalen Anteil.

 

Das Umfeld, in dem gelingendes Altern heute stattfinden könnte, ist - wie gesagt - gut. Die psychischen, physischen, sozialen, kulturellen, ökologischen und ökonomischen Voraussetzungen stimmen.  Ob es jedoch den Alten gelingt, diese Jahre zu leben, statt gedankenlos dahin zu vegetieren, liegt bei jedem von ihnen selbst. Dazu ist „Wissen“ als bloßes Wissen belanglos und akademische Grade machen eher blind für die Abenteuer des Alters. Worauf es ankommt, ist Einsichtigkeit, d.h. Einsicht in die Dinge des wahrhaftigen Lebens, dazu gehören Anstand und Ehrbarkeit sowie ein tiefes Wissen um Gerechtigkeit, Tapferkeit, Besonnenheit und Weisheit.  Erst wenn das „wahre Wissen“ zum individuellen Denkeigentum geworden ist, wenn das „Wort Fleisch geworden“ ist, ist die Hochzeit erreicht. Wovon hier die Rede ist, ist nicht gelerntes und gelehrtes Wissen, sondern Wissen, dass jeder sich selbsttätig durch Reflexion aneignen muss.  

 

Der allgemeine Blick auf die Generation 50plus von Heute führt jedoch in tiefste Enttäuschung. Die Alten von Heute denken nicht, sie werden gedacht, andere übernehmen für sie das Denken, sie leben nicht durch sich selbst, sie werden gelebt. Wie sagte der Paderborner  Philosoph Hans Ebeling: „Uneinsichtig, erinnerungslos und ohne Einkehr verläuft und endet das Leben der meisten. Sie lassen das Alter verstreichen wie das ganze bisherige Leben selbst. Ein Leben ohne Einsicht und Einkehr ist zwar nicht „lebensunwert“, aber es ist belanglos. Die Humanität gebietet, noch das Belanglose zu schützen. Aber besondere Achtung darüber hinaus kann solchem weithin „bewusstlosen“ Lebensvollzug nicht zu gebilligt werden.“

 

So folgendie Alten dann blind dem aus dem Zeitgeist geborenen  Jugendlichkeitswahn und verleugnen ihr Alter. Sie begreifen nicht, dass die Verleugnung des Alters gleichbedeutend ist mit Unreife, Rückschritt und Verblendung. Sie sind unselbständig, fremdbestimmt und – obwohl sie sich selbst als klug einschätzen – überaus töricht. Tatsächlich besitzen sie weder echte Kompetenzen noch Verstand. Und die Forderung, sich ihres Denkens ohne Leitung durch andere zu bedienen, ist ihnen fremder als der Mann im Mond. Dafür verschleudern sie sich an Modische Novitäten wie Wellness-oder Anti-aging-Programmen.   

 

Der überwiegende Teil der älteren Menschen nutzt daher seine Chancen nicht.  Sie empfinden das Leben jenseits ökonomischer Verwertbarkeit nicht als neue Freiheit, und nur selten leben sie es als Abenteuer oder als Generativität. Zwar turnen sie in Sportvereinen,   füllen die Kurse der Volkshochschulen und nicht wenige nehmen die Angebote der Universitäten wahr und studieren Geschichte, Soziologie, Künste, Theologie, Psychologie, soziale Kompetenz oder Philosophie. Doch leider fehlt  ihrem vielfältigen Tun echte Aktivität, was sich in ihrem Tun vielmehr zeigt, ist pure Passivität. Selbst die hochwertigen Vorträge qualifizierter Hochschullehrer in den Hörsälen der Universitäten konsumieren sie nur, als säßen sie in Kinosälen und ließen minderwertige Filme auf sich wirken.  

 

Sie sind auch nicht gelassen und aus den Erfahrungen ihres Lebens ist keine Lebenserfahrung geworden, sondern bloße Aneinanderreihung von Ereignissen, auf die sie selbst  nie Einfluss genommen, die sie nie wirklich reflektiert haben. Sie können für nichts dafür, und für ihr Versagen tragen stets andere die Schuld. Ihr gängiger Spruch heißt: „Die da oben machen ja doch was sie wollen – da kann man nichts machen“. So sind sie weder aktiv noch Lebens erfahren noch wirklich neugierig. Und ganz gewiss sind sie nicht generativ.  

 

Denn wären sie es, dann würde die Welt heute ganz anders aussehen. Dann wären etwa die Pflegeheime Orte frohen und fröhlichen Lebens, in denen  Lebendiges Urstände feierte und Hunde und Katzen die Bewohner und Besucher freundlich umschmeichelten. Zudem müssten 90 Prozent aller chemisch erzeugten Produkte der Pharma-Industrie aus den Altenheimen verbannt werden. So aber sind die Heime das, was sie sind:  Abschiebegefängnisse trostlosen und bewusstlosen Verendens.  

 

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Empört Euch! (G.H. 10. Mai 2015) 

Frau R. bezieht eine monatliche Rente von 369,37 Euro aus der Rentenkasse.

Frau R. hat sieben Söhne großgezogen – deswegen ist ihre Rente niedrig.

Die sieben Söhne erlernten jeder einen Beruf und stehen in festen Arbeitsverhältnissen.

 

Die sieben Söhne zahlen monatlich zusammen einen Beitrag von 4.432,44 Euro in die gesetzlicheRentenkasse.

 

Wenn die sieben Söhne den Beitrag von 4.432,44 Euro statt in die Rentenkasse direkt an ihre Mutter auszahlen würden, erhielte Frau R. eine Rente, die das zwölffache ihrer derzeitigen Rente betrüge.

 

Frau R. und ihre sieben Sohne zahlen darüber hinaus Steuern und Abgaben.

 

Es ist nämlich ein Irrtum zu glauben, dass Frau R. aus ihrer mickrigen Rente keine Steuern und Abgaben zahlt. Über die Mehrwertsteuer, über sonstige Abgaben und über die Kranken- und Pflegeversicherung fließen aus ihrer kleinen Rente pro Monat rund 200 Euro an den Staat zurück. Mit anderen Worten: Der Staat klaut seinen Bürgern die Sau vom Hofe und gibt ein Kotelett zurück.

 

Wenn die Söhne ihre Mutter nicht über die Pflichtbeiträge in die gesetzliche Rentenversicherung hinaus unterstützen würden, wäre Frau R. längst einem erbärmlichen Hungertod erlegen.

 

Mutter und Söhne unterliegen bei diesen Überlegungen einer politisch und von den Arbeitgebern gezielt gewollten Täuschung. Sie lassen den „Arbeitgeberbeitrag“, der kein Arbeitgeberbeitrag ist, außer acht.  

 

Tatsächlich zahlen die Söhne nicht Euro 4.432,44 in die Rentenkasse ein, sondern monatlich 8.864,88 Euro (= 4.432,44 +4.432,44 Euro). Es ist dieser ominöse Arbeitgeberbeitrag, dem sie – wie fast alle Arbeitnehmer – aufgesessen sind. Doch der sogenannte Arbeitgeberbeitrag ist nichts anderes als „vorenthaltener Lohn“! Und dieser „vorenthaltene Lohn“wird von ihnen, von den Arbeitnehmern erwirtschaftet.  

 

Dass die Arbeitgeber –aber auch die Medien – diese Täuschung nicht aufdecken, ist bezeichnend und wirft einen dunklen Schatten auf unsere Gesellschaft.

 

Es ist der Gesetzgeber, der diese Hinterlist, diesen himmelschreienden Makel, dieses flammende Menetekel inmitten des Herzens unseres „demokratischen“ Sozialstaats erzeugt und erzeugt hat.  

 

Es ist dieses Menetekel, das sämtliche Grundrechte der Verfassung der Deutschen zunichte macht. Es ist folglich  der Gesetzgeber, der die Demokratie, der unsere Verfassung, verrät und seit vielen Jahren verraten hat. Und es ist wieder einmal die Sozialdemokratie - angeführt von dem mediokren Kanzler G. Schröder, die eine sozialstaatsfeindliche Rolle spielt. 

 

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Stirbt der Sozialstaat, dann stirbt  die Demokratie (G.H. April 2015) 

Noch ist im Volk das Wissen wach, dass ohne Sozialstaat Demokratie nicht lebensfähig ist. Nur auf dem Boden einer allgemeinen, solidarischen und obligatorischen und umlagefinanzierten Risikoabsicherung blüht das Land - hat dieses Land geblüht.  

 

Der Sozialstaat ist das Konstrukt aufgeklärter und freier Menschen, gezeugt als Antwort auf unternehmerische und liberale Willkür, geboren aus Elend und Not, aus ökonomischer Unterdrückung und individueller Unfreiheit. Er ist die Folge der schweren sozialen Konflikte der Gründerjahrzehnte der 1. Industriellen Revolution. Geschichtskenntnisse helfen daher oft besser, die Wiederholung von Fehlern zu vermeiden, als alle wirtschaftswissenschaftlichen Erkenntnisse.  

 

Um zu verstehen, was vor sich geht, muss man größere Zeiträume überblicken können. Denn erst dann wird deutlich, dass der Sozialstaat Voraussetzung ist für die innere und äußere Freiheit der Menschen. Er ist die Antwort darauf, dass alle Menschen von gleicher Würde  sind. Er gewährleistet die Grundanerkennung jeder Person. Ohne ihn sind Persönlichkeitsrechte, wie unsere Verfassung sie kennt, leeres Geschwätz. Erst der Sozialstaat ermöglicht jedem einzelnen Bürger jene Freiheit, die er oder sie als soziale Wesen zur Verwirklichung seiner bzw. ihrer demokratischen Grundrechte braucht. Denn Personalität und Gemeinwohl sind das tragende Fundament eines stabilen Staates. Aber bereits sein Entstehen war Kampf.  

 

Wie verheerend ein schwacher Sozialstaat wirkt, erleben wir derzeit in den USA, in Russland und in vielen anderen Staaten unserer Welt.  In den Vereinigten Staaten von Amerika kann von Demokratie keine Rede sein, dort regiert die Wall-Street, dafür sind die Gefängisse überfüllt, in Russland gilt ähnliches. Wo Geld regiert, ist die pure Dummheit nicht fern, denn es zeugt von grandioser Dummheit, wenn statt des Sozialstaats riesige Gefängnisse finanziert werden müssen.

 

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Wenn Richter richten ...  (G.H. 03.04.2015) 

 

Wonach richten sich Richter,wenn sie richten?

 

Sie richten sich nach den Gesetzen! Sie richten sich nach den Paragraphen der Gesetze. Das Landessozialgericht Nordrhein-Westfalen in Essen etwa teilt unter dem Aktenzeichen L 3 R 396/14 mit, was es „nach § 153 Abs. 4 Sozialgerichtsgesetz (SGG) für Recht erkannt“ hat.

 

Richter klammern sich an die Gesetze und Paragraphen, als ginge es um ihr Seelenheil. Wahrscheinlich ist das auch so. Denn etwas anderes als das Seelenheil haben Richter in Deutschland wahrlich nicht – und selbst das ist fragwürdig.

 

In der Sozialgesetzgebung zum Beispiel können Richter unter rund zweihunderttausend (200 000) Paragraphen wählen. Da aber die Gehirne der Menschen – auch die Gehirne von Richtern – nicht in der Lage sind, einen derartigen Wust an Vorgaben und Normierungen zuerfassen, geht es ihnen bei ihrer Rechtsprechung fast zwangsläufig so, wie einem Blinden beim Bogenschießen: Das Ziel liegt irgendwo im Unbekannten, also ist man auf Zufallstreffer angewiesen. Zufallstreffer aber können, nein, dürfen nicht das Ergebnis von Rechtsprechung sein.

 

Die grundsätzlichere Frage aber ist: Wer zwingt Richter eigentlich, sich an der Gesetzgebung zu orientieren? Wer bestimmt denn, dass der Gesetzgeber das oberste Entscheidungsorgan unserer Verfassung ist?  

 

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Deutschland – wie ein Staat von Innen her verfault (G.H. 25.02.2015) 

„Die verfaultesten Staaten haben die meisten Gesetze“, stellte der römische Historiker Tacitus vor fast genau zweitausend Jahren fest. Für ihn zeichnete sich schon damalsklar der Untergang des römischen Reiches ab. Das skandalöse Sozial- und Steuerwesen seiner Zeit geißelte vierhundert Jahre später auch der Staats- und Kirchenethiker Salvianus und predigte: „Es ist gemein und tadelnswert, dass nicht alle aller Lasten tragen, wie es aller Pflicht ist, sondern dass im Gegenteil die Abgaben der Reichen die Armen bedrücken und die Schwächsten mit den Steuern der Reichen belastet werden“. Im Jahre 2015 geißelte Gerd Heming vom Bund der Pflegeversicherten das skandalöse Sozial- und Steuerwesen unserer Zeit und schrieb: „Die Reichen und Superreichen haben sich jeder gesellschaftlichen Verantwortung längst entzogen. Sie leben unter uns. Aber sie leben nicht mit uns. Sie leben von uns. Sie leben von unseren Steuern und Beiträgen, wobei sie ihrerseits so gut wie keine  Steuern und Beiträge für das Gemeinwohl entrichten. Sie sind Parasiten. Schmarotzer! Sie sind die Blutsauger im Fleisch der Gesellschaft. Ihr Ziel ist Herrschaft! - nicht die Gemeinschaft, ihr Ziel ist die Diktatur des Geldes. Sie sind den Verlockungen des Geldes verfallen.  Sie erkennen nicht, dass nicht sie das Geld besitzen, sondern das Geld sie besitzt  - dass das Geld ihr gesamtes Denken und Handeln wahnhaft bestimmt. Süchtig wie  Alkoholiker sind sie, und wie diese  vom Alkohol besessen sind, sind es jene vom Mammon. Geistig und psychisch krank sind sie. Denn ihr Wahn hat das Ziel der Zerstörung  der gesellschaftlichen Moral und des Gemeinwohls, ihr Wahn  will die totale Verwirklichung des alles zermalmenden neoliberalen Kapitalismus. „Die neuen Herrscher der Welt“, sagte der Schweizer Soziologe Jean Ziegler, „ - die Beutejäger des globalisierten Finanzkapitals, die Barone der transkontinentalen Konzerne, die Börsenspekulanten - häufen ungeheure Vermögen an. Mit ihrem Tun zerstören sie den Staat, verwüsten die Natur und entscheiden jeden Tag darüber, wer sterben muss und wer überleben darf. Willfährige, effiziente Verbündete stehen ihnen zu Diensten, allen voran die Funktionäre der Welthandelsorganisation (WHO), der Weltbank und des Weltwährungsfonds (IWF).“  Griechenlan doder auch Argentinien sind fatale Beispiele für das diktatorische, vernichtende und menschentötende Handeln des Internationalen Währungsfonds.  

 

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Das mörderische Wüten der Reichen (G.H. 03.02.2015) 

Die Reichen und Superreichen haben sich jeder gesellschaftlichen Verantwortung längst entzogen. Sie leben unter uns. Aber sie leben nicht mit uns. Sie leben von und durch uns. Sie leben von unseren Steuern und Beiträgen, wobei sie sich ihrerseits der Zahlung von Steuern und Beiträgen weitmöglichst entziehen. Das Wohl der Gemeinschaft ist Ihnen Wurst. Sie sind Parasiten. Ihr Ziel ist Herrschaft! - nicht die Gemeinschaft, ihr Ziel ist die Diktatur des Geldes. Sie sind den Verlockungen des Geldes verfallen.  Sie erkennen nicht, dass nicht sie das Geld besitzen, sondern das Geld sie besitzt- dass das Geld ihr gesamtes Denken und Handeln wahnhaft bestimmt. Sie sind süchtig wie Alkoholiker, die vom Alkohol besessen sind oder mit anderen Worten: Sie sind geistig und psychisch krank.  Denn ihr Wahn hat das Ziel der Zerstörung  gesellschaftlicher Moral und des Gemeinwohls, ihr Wahn  will die totale Verwirklichung des alles zermalmenden neoliberalen Kapitalismus. „Dieneuen Herrscher der Welt“, sagt der Schweizer Soziologe Jean Ziegler, „ - die Beutejäger des globalisierten Finanzkapitals, die Barone der transkontinentalen Konzerne, die Börsenspekulanten - häufen ungeheure Vermögen an. Mit ihrem Tun zerstören sie den Staat, verwüsten die Natur und entscheiden jeden Tag darüber, wer sterben muss und wer überleben darf. Willfährige, effiziente Verbündete stehen ihnen zu Diensten, allen voran die Funktionäre der Welthandelsorganisation (WHO), der Weltbank und des Weltwährungsfonds (IWF).“  

 

 Dieser Geist ist die Urmutter aller Kriege, allen Tötens, allen Grauens. Es ist dieser wahnhafte Geist, den Goethe in seinem „Faust“ treffend sagen lässt: „Ich bin der Geist, der stets verneint, und das mit Recht. Denn alles, was entsteht, ist wert, dass es zugrunde geht. Drum besser wär’s. dass nichts entstünde! So ist denn alles, was ihr Sünde, Zerstörung, kurz das Böse nennt, mein eigentliches Element“.  

 

Wenn die Menschheit überleben will, wenn die Menschen sich selbst und das Gemeinwohl erhalten wollen, dann müssen die Reichen und ihre Propheten mit sofortiger Wirkung weltweit den geschlossenen Abteilungen forensischer Psychiatrien zugeführt werden. Sie sind eine tödliche Gefahr für das Fortbestehen unserer Spezies.

 

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Kein Grund zum Schämen  (G.H. 15.01.2015) 

Wir sollten nicht den Mund halten und im Hintergrund bleiben! Und wir sollten einem Sven Kuntze energisch widersprechen, wenn er sagt, dass das Beste an unserer Generation ist, dass sie abtritt. Nichts von dem, wovon der ehemalige ARD-Journalist in seinem Opus „Die schamlose Generation“ spricht, trifft auf einen zu, der im Jahre 1939 geboren wurde

.

Wovon er spricht ist die Clique, in der er groß geworden ist und gelebt hat – und wohl immer noch lebt. Es ist die Clique der Moderatoren, Redakteure und Journalisten, es ist die Clique der Medienleute, die längst den Bezug zu den real-existierenden Menschen verloren hat. Es ist das Problem eines Sven Kuntze, der von einer fetten Pension lebt und sie verprasst, und ist das Problem aller, die ihm gleichen. Er kennt die Wirklichkeit nicht!  Denn seine Wirklichkeit ist nicht meine Wirklichkeit, sie ist nicht die Wirklichkeit des weitaus größten Teils der heutigen Alten, die nicht wie er,  üppige Ruhestandsgelder zum Verprassen zur Verfügung haben.

 

In einer neoliberalen Epoche, in der die Berichte der Medien immer kreischender und hektischer werden, kann man sich von Solidaritätsforderungen sehr bequem befreien, indem man sie übertreibt und sie auf die jeweils etwas ferner Stehenden ausweitet. Angehörige bürgerlicher Eliten, wie zum Beispiel ein Sven Kuntze und Seinesgleichen, fordern selten oder nie Rentenerhöhungen gegen die grassierende Altersarmut.  Kein Wort darüber, dass der Zusammenhalt in dieser Gesellschaft seit 1998, seit der Schröder-Regierung und in Fortsetzung seit 2005 durch die Merkel-Regierung systematisch zerstört wurde und wird. Kein Wort darüber, dass die beiden großen Kirchen in Deutschland diese Zerstörung mit Wort und Tat unterstützen. So geschieht dann das, wovon Goethe in seinem "Faust" spricht, wenn er sagt: "Ich bin der Geist, der stets verneint, und das mit Recht. Denn alles, was entsteht, ist wert, dass es zugrunde geht. So ist denn alles, was ihr Sünde, Zerstörung, kurz das Böse nennt, mein eigentliches Element". Die sogenannten Eliten ergehen sich lieber in schicker, sentimentaler und weitgehend unverbindlicher Sympathie für eine potenzielle Zukunft.  Die Frage, was steigender Kostendruck und geringe Renten für die heutigen Alten bedeutet,stellen sie nicht. Bei diesem Manöver profitieren sie von rechtspopulistischen Parteien, deren Aktivismus dafür sorgt, dass jede nüchterne Erörterung dieser Frage sofort in den Geruch des Lamentierens gerät. Das Ausweiten der Solidarität auf den Übernächsten hat also immer die angenehme Folge, dass man den Übernächsten letztlich nichts zu geben braucht, aber dafür die näher Stehenden, mit denen einen stärkere Interessenkonflikte verbinden, überspringen kann.

 

Hier zeigt sich ein allgemeines politisches und mediales Prinzip: Selbst die richtigste politische Position wird falsch und infam, wenn man sie als Vorwand für eine andere Agenda missbraucht. Das ist das Problem der Kuntzes, das ist das Problem der Medienleute und übrigens ist dies auch das Problem der Politik. „Wenn du Migrant bist“, sagte kürzlich ein 70jähriger Rentner, „dann wirst du besser geschützt und behandelt, als wenn du Deutscher bist und krank, arm, alt oder arbeitslos“.

 

Leute wie Kuntze und seine Genossen halten sich für „besonders einsichtig“ und klug. Aber sie sind es nicht. Was ihnen fehlt ist eine echte, tiefwurzelnde humanistische Bildung.

 

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Gedanken zu Weihnachten und zum Neuen Jahr:

Die Verschwendung der Lebenszeit

Sehr geehrte Damen und Herren, liebe Mitglieder,

wenn ich an die vergangenen 15 Jahre zurückdenke, dann ziehen die Gesichter vieler Menschen vor meinem inneren Auge vorbei. Alte Menschen, Menschen mittleren Alters und junge Menschen. Während der Zeit meines Studiums im Alter an der Westf. Wilhelms Universität zu Münster waren es vornehmlich jüngere Menschen – junge Menschen, in denen unsere Gesellschaft ihre Zukunft sieht. Wenn sie sich da nur nicht täuscht.

Wenn ich die vergangenen fünfzehn Jahre an mir vorbeiziehen lasse, dann erscheinen vor meinem inneren Auge viele Menschen sehr unterschiedlichen Alters. Während meines Studiums im Alter an der Westf. Wilhelms Universität zu Münster waren das vornehmlich junge Menschen, in die unsere Gesellschaft ihre Zukunft sieht.  - Wenn sich die Gesellschaft da nur nicht täuscht.

 

Sehr geehrte Damen und Herren, liebe Mitglieder,

wenn ich an die vergangenen 15 Jahre zurückdenke, dann ziehen die Gesichter vieler Menschen vor meinem inneren Auge vorbei. Alte Menschen, Menschen mittleren Alters und junge Menschen. Während der Zeit meines Studiums im Alter an der Westf. Wilhelms Universität zu Münster waren es vornehmlich jüngere Menschen – junge Menschen, in denen unsere Gesellschaft ihre Zukunft sieht. Wenn sie sich da nur nicht täuschDenn was ich erlebte, vor allem bei ihnen erlebte, war die Unfähigkeit, ihr Denkvermögen in der rechten Weise, in einer humanen Weise zu nutzen. Ob jung oder alt: Sie alle stellten ihren Denkapparat nicht in die Dienste  eines Entwicklungsprozess, der mit einem Keim beginnt und erst im Laufe der Zeit das zur Entfaltung bringt, was die Möglichkeit und die lebendigen Fähigkeiten, was das Wesen und den Begriff des Wachsens und Werdens ausmacht.  Sie erkannten nicht, dass ihr Wesen erst in der gelungenen Entfaltung all ihrer Kompetenzen zur vollen Offenbarung kommt.  Ihr Denken erschöpfte sich in der sozialen Kompensation ihrer biologischen Mängelhaftigkeit, d.h. sie träumten von Hab und Gut, von Geld, Ruhm und Glanz. Sie versäumten es,  sich durch sich selbst zur höchsten Verwirklichung ihres Daseins zu bringen, zur sittlichen Tüchtigkeit, die in Besonnenheit und Freigebigkeit, in Großzügigkeit, Anstand, Ehrliebe, Wahrhaftigkeit, Aufrichtigkeit und Gerechtigkeit besteht, in Veraltensweisen also,  die nicht nur sie selbst, sondern auch und ganz wesentlich die Mitmenschen und die Gesamtheit aller Lebewesen betreffen. Der mit der Wahrnehmung beginnende Weg des Wissens vollendete  sich für sie nicht im Wissen um die Gründe und in dessen höchster Form, dem Wissen um die ersten Prinzipien. Sie begriffen nicht, dass sich erst in den Formen des Wissens, die über die Wahrnehmung, Erinnerung und gelegentliche Erfahrung hinausgehen, das wirklich Charakteristische des menschlichen Wissens zeigt. Es ist das Wissen der Weisen, das keine Vielwisserei, nicht jene sogenannte Allgemeinbildung ist, durch die die Menschen von allem Etwas und von Nichts genaues wissen. Der Weise hat kein Sachverhalts-, sondern ein Prinzipienwissen. Er kennt jene Prinzipien, die alle Wissenschaften formal voraussetzen. Die Weisheit ist den Wissensformen für den  Bereich der menschlichen Angelegenheiten deshalb überlegen, weil sie nicht das Veränderliche, sondern das Unveränderliche zum Gegenstand hat.

 

Ich erinnere mich an Seneca, jenem römischen Philosophen, der mir vor mehr als zweitausend Jahren geraten hat, mich für mich selbst in Anspruch zu nehmen, und die Zeit, die mir während der ersten vierzig Jahre meines Lebens durch andere entweder weggenommen oder entwendet wurde oder einfach verloren ging, zusammen zu halten und zu behüten. „Sei überzeugt“, schreibt Seneca, „es ist so: manche Zeit wird und entrissen, manche gestohlen, manche verrinnt einfach. Am schimpflichsten dennoch ist ein Verlust, der durch Lässigkeit entsteht. Und, wenn du darauf achten wolltest: der größte Teil des Lebens entgleitet unvermerkt, während man Schlechtes tut, ein großer Teil, während man nichts tut, das ganze Leben, während man Belangloses tut. Wen wirst du mir zeigen, der irgendeinen Wert der Zeit beimisst, der den Tag zu schätzen weiß, der einsieht, täglich sterbe er? Darin nämlich täuschen wir uns, dass wir den Tod vor uns sehen: ein großer Teil davon ist bereits vorbei. Was immer an Lebenszeit in der Vergangenheit liegt – der Tod besitzt es. Umfass also alle Stunden mit beiden Armen. So wirst du weniger vom Morgen abhängen, wenn auf das Heute du die Hand legst. Während es aufgeschoben wird, enteilt das Leben. Alles ist fremdes Eigentum, die Zeit allein ist das unsere; in dieser einen Sache, die flüchtig und unzuverlässig, Besitz hat die Natur uns eingesetzt, aus dem uns vertreibt, wer immer will. Und so groß ist die Torheit der Menschen, dass sie, was am geringsten und billigsten ist, bestimmt aber ersetzbar, sich als Schuld anrechnen lassen, wenn sie es bekommen haben, niemand jedoch meint, etwas zu schulden, der Zeit zum Geschenk erhalten hat – während sie indessen das einzige ist, was nicht einmal ein Dankbarer erstatten kann.“

 

Liebe Freunde und Freundinnen, liebe Mitglieder,

die Mittelbayerische Zeitung Donau, Regensburg, und viele andere Interessenten baten uns, zusätzlich zu unserer Veröffentlichung mit dem Titel "Das Elend mit der Pflegebedürftigkeit", einige Zeilen zum Thema des infamen Gebrauchs diskiriminierender Begriffe in der Politik und in den Medien zu schreiben. Solche Begriffe sind beispielsweise: Pflegebedürftigkeit, Invalidenrente, Wutbürger u.v.a.mehr.   Anstelle von Bedürftigkeit muss es heißen: legitime Ansprüche auf erhöhte Bedarfe. Wenn von Invaliedenrente die Rede ist, dann ist damit politisch gewollt gemeint, dass es sich um eine Rente für "unwerte Menschen" handelt, um Menschen, die für diese unsere Gesellschaft keinen Wert besitzen, die also "wertlos" sind, denn "in-valid" heißt "un-wert, heißt ohne Wert. Im Falle der "Wutbürger" etwa bei den Demos um den Bahnhofsneubau in Stuttgart, wäre sinnvoller der Begriff "Mutbürger" gewesen und so weiter ... Es ist höchste Zeit, dass wir aufhören, uns von Politikern, von Ärzten, Transpantations-Betrügern hinters Licht führen zu lassen, fangen wir an, unser Denken ohne Leitung durch andere einzusetzen.

 

mehr zum Thema finden Sie unter den Buttan  "Politik" 

 

 

 

   

Das Elend mit der Bedürftigkeit

Wir lehnen den Begriff „Pflegebedürftigkeit“ ganz entschieden ab“ sagte Gerd Heming, Vorsitzender des Bundes der Pflegeversicherten e.V., „denn in der Pflege haben wir es nicht mit Bedürftigen zu tun, sondern mit Menschen, die einen gesetzlichen und durch ihre Beiträge legitimierten Anspruch erworben haben, mit Menschen, die aufrecht und auf Augenhöhe mit allen Mitbürgern durchs Leben gehen. Wir, vom BdPV e.V., sprechen daher von  Menschen mit einem erhöhten oder hohem oder außerordentlich hohem Pflegebedarf!. Wenn wir den Begriff  „Pflegebedürftigkeit“ überhaupt benutzen, so nur, so weit er im SGB XI gebraucht wird. Dass er in der Sozialgesetzgebung so gebraucht wird, spiegelt übrigens das Denken und die Einstellung des Gesetzgebers wider.“

 

Der Begriff „Bedürftige“ ist ein politischer Begriff, er ist politisch gewollt., da über jemanden, der bedürftig ist, hochmütiger  und respektloser bestimmt werden kann, als über jemanden, der seine gesetzlichen Ansprüche kennt und weiß, dass er durch Zahlung von Beiträgen eine menschenwürdige Behandlung sich selbst allererst ermöglicht hat.  

 

Bedürftigkeit ist kein sozialer und kein biologischer Begriff. Denn hier ist nicht „Bedürfnis“ gemeint, sondern mit Absicht die diskriminierende Bezeichnung „Bedürftigkeit“.Dieser aber ist ein Begriff aus Zeiten, als in gewissen Kreisen der Gesellschaft Menschen noch davon überzeugt waren, „Herrenmenschen“ zu sein  Er soll die missliche Situation deutlich machen, in der jene Menschen sich befinden, die – in den Augen des Herrenmenschen und des Adels -  das echte und vollwertige Menschsein noch nicht erreicht haben und folglich -  ohne jegliche Rechte -  auf Almosen angewiesen sind.  Er ist ein Begriff aus Adelszeiten, als es in Deutschland noch Könige gab und Kaiser   -   und Untertanen. Aus diesen Zeiten sind uns Denkweisen überliefert wie:

 

...(diePflege), welche sich deshalb des Leidenden mit Liebe, ja mitEhrfurcht zuwendet, weil sie in ihnen die Heimgesuchten Gottes sieht,welche Gott der Herr geschlagen, weil Er sie liebhat und die Er indieser besonderen Art besucht, damit sie durch Leiden ..."

 

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Pflegemanagement - die Dummheit ist grenzenlos (G.H. 04. Nov. 2014)

 

Es ist was dran am Sprichwort: „Der Fisch stinkt vom Kopfe her“. In der Pflege beispielsweise   stinkt’s gewaltig! Doch die Manager in Politik, Medien, Verwaltung und Lehre riechen nichts.

 

Karl Popper, einer der lehrreichsten Philosophen unserer Zeit, hat Kritik als das wesentliche, ja das einzige Element des Fortschritts für Wissenschaft und Gesellschaft erkannt. Aber er hat uns leider nicht gesagt, wie Menschen der Kritik zugänglich gemacht werden können, wie Menschen Kritik ertragen und wie sie mit ihr umgehen lernen können. Bei Popper findet man auch, dass die Amöbe und Einstein evolutionär gar nicht so weit auseinander liegen. Der einzige Unterschied ist, dass Einstein seine eigenen Fehler zur Diskussion stellen, dass er seine eigenen Theorien diskutieren konnte. Er hat weiter gefolgert, dass wir unsere Theorien sterben lassen sollen, statt uns selbst. Diese Intelligentleistung schaffen Amöben nicht.

 

Wenn es stimmt, was Popper sagt, dann sind wir in der Pflege, aber auch in nahezu allen Bereichen der Wirtschaft und der Wissenschaft, in den letzten 20 Jahren der Amöbe näher gewesen als Einstein. Alle falschen Theorien, die produziert wurden, wurden in Realität umgesetzt. Daher stehen wir heute da, wo wir stehen. Denn alle falschen Theorien fanden ihre scheinbar unwiderstehliche Verbreitung durch die Medien. Man liegt oft besser, wenn man das Gegenteil von dem tut, was in den Medien empfohlen wird.

 

Der Fisch stinkt vom Kopfe her.

 

Dass dem so ist, liegt ganz gewiss nicht am Pflegeversicherungsgesetz, denn das ist ein eher hervorragendes Gesetz. Das Pflegeversicherungsgesetz hat die Missstände in der Pflege nicht provoziert, sondern erst ans Licht des Tages gebracht.

 

Es ist folglich nicht das Gesetz, bei dem mit der Kritik anzusetzen ist: Kritik ist eindeutig anzusetzen bei all jenen Akteuren, die das Gesetz in die Praxis umsetzen. Und hier haben wir es nicht mit Fehlern zu tun, denn Fehler sind menschlich, hier haben wir  es mit Unfähigkeit, mit Gier, mit Unmenschlichkeit und mit Gleichgültigkeit zu tun – und all dies ist unverzeihlich. Keine Gesellschaft kann solch unmoralisches Denken und Handeln hinnehmen – es sei denn, sie verrät ihre gesellschaftlichen Werte - der Verrat an gesellschaftlichen Werten aber vernichtet diese Gesellschaft früher oder später.

 

Bei der Pflege am Menschen sind nicht die Pflegerinnen und Pfleger, die täglich unmittelbar mit Menschen mit erhöhtem oder hohem Pflegebedarf arbeiten, in den Blick zu nehmen. Denn weit über neunzig Prozent dieser Pflegenden verrichten ihre Arbeit gut bis sehrgut. Es sind die Strukturen, in denen sie arbeiten müssen, es ist das miserable Management, das ihre Mühen zunichte machen.

 

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Erkenntnisse des Alters IX: Menschenwürde oder was? – Das Grundgesetzder Deutschen G.H.

 

„Unser Leben ist reich an offenkundigen Unrechtsverhältnissen im Rechts- und Staatsbereich. Wir müssen dabei nicht nur an den Nationalsozialismus denken, an Hitler, an Stalin, an die Herrschaft von Idi Amin und der Roten Khmer“, sagte Gerd Heming vom BdPV e.V., „sondern auch an das Wirken der USA unter Georg W. Bush, der mit Lügen den Krieg gegen den Irak in Szene setzte und den Tod hunderttausender zum großen Teil unschuldiger Menschen seiner Lügen wegen verursachte - oder an die Sozialgesetzgebung unter der Regierung Schröder in Deutschland.“

 

Indem wir politische Verhältnisse als offenkundiges Unrecht ansprechen, beurteilen wir nicht bloß persönliches, sondern auch öffentliches Handeln, insbesondere  Recht und Staat, nach sittlichen Maßstäben, ethischen Denkfiguren und Kriterien der praktischen Vernunft. Diese Maßstäbe finden sich im Grundgesetz der Deutschen und heißen: Menschenwürde und Menschenrechte, Freiheit der Person, freie Entfaltung der Persönlichkeit, Recht auf Leben und körperliche Unversehrtheit, Gleichheit vor dem Gesetz, Glaubens- und Gewissensfreiheit, Meinungs- und Pressefreiheit – eben Maßstäbe der Demokratie. Dort, wo die politischen Verhältnisse diesen Maßstäben zuwiderlaufen, übt der Bund der Pflegeversicherten (alter-aktiv-bdpv) Kritik und fordert Veränderungen.

 

Unsere Forderungen sind darin verankert, dass auch Recht und Staat an Prinzipien der Sittlichkeit, eben Prinzipien der politischen Gerechtigkeit, gebunden sind. Diese Verpflichtung zeigt sich in Verfassungsartikeln des Grundgesetzes der Deutschen, in denen Recht und Staat auf die Menschenwürde verpflichtet werden (Art. 1.1). In Art. 1.2 sowie in Art. 19 werden sie auf die Menschenrechte als institutionalisierte Grundrechte sowie in Art. 20.1 auf das Prinzip des demokratischen und sozialen Rechtsstaates verpflichtet.

 

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Erkenntnisse des Alters VIII: Gefährlich ist’s, den Leu zu wecken – oder: Das Grundgesetz der Deutschen 

„Weh, wenn sich in dem Schoß der Städte der Feuerzunder still gehäuft, das Volk, zerreißend seine Kette, zur Eigenhilfe schrecklich greift!  Da zerret an der Glocke Strängen der Aufruhr, daß sie heulend schallt, und, nur geweiht zu Friedensklängen, die Losung anstimmt zur Gewalt.

 

"Freiheit und  Gleichheit!" hört man schallen; der ruh'ge Bürger greift zur  Wehr, die Straßen füllen sich, die Hallen, und Würgerbanden ziehn umher.

 

Da werden Weiber zu Hyänen und treiben mit Entsetzen Scherz; noch zuckend, mit des Panthers Zähnen zerreißen sie des Feindes Herz.  Nichts Heiliges ist mehr, es lösen sich alle Bande frommer Scheu;  der Gute räumt den Platz dem Bösen, und alle Laster walten frei.

 

Gefährlich ist's, den Leu zu wecken, verderblich ist des Tigers Zahn; jedoch der schrecklichste der Schrecken, das ist der Mensch in seinem Wahn.

 

Weh denen, die dem Ewigblinden des Lichtes Himmelsfackel leihn! Sie strahlt ihm nicht, sie kann nur zünden, und äschert Städt' und Länder ein.“

 

Friedrich Schiller (1759-1805)  hat es in starken Worten einprägsam gefasst: Wenn der Gute dem Bösen den Platz räumt, dann walten alle Laster frei.

 

Johann Wolfgang v. Goethe (1749-1832) hat das Böse als Teil der Finsternis, die sich das Licht gebar, charakterisiert: „Ich bin der Geist, der stets verneint! Und das mit Recht; denn Alles, was entsteht, ist wert, dass es zu Grunde geht; drum besser wär’s, dass nichts entstünde. So ist denn Alles, was ihr Sünde, Zerstörung, kurz das Böse nennt, mein eigentliches Element.“

 

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Medien: Nichts ist gefährlicher als die Wahrheit (G.H. 17.09.2014)

Was wollte uns Anna Planken von der ARD in der Nacht zum Mittwoch, dem 04. September 2014, zur Einführung der Sendung „Nachtmagazin“ sagen?

Wir wissen es nicht.

Sie sprach zwar von Vernunft und von Logik und verwies dabei auf Putin, aber was nun die Logik als Logik ist, das blieb bei ihr rätselhaft - und die Logik Putins ebenfalls. Logik als Logik besagt ohnehin nichts, denn auch der Satz: „Wenn der Maikäfer fliegt, dann fliegt er“ besitzt Logik, sagt aber nichts weiter aus, als eben, dass ein Maikäfer fliegt, wenn er fliegt. Wir kennen sowas vom Kindergarten her: Wenn Fliegen fliegen, fliegen Fliegen.

 

Nun ist es so, dass Medienleute wohl eine eigene Logik besitzen. Denn sie leben in Sphären, die dem Normalversteher – und selbst dem Putinversteher – nicht zugänglich sind. Vielleicht gehören Medienleute ja zu der Gruppe der "besonders Einsichtigen“. Aber müssen wir nicht, wenn jemand sich als "besonders einsichtig" bezeichnet aufhorchen, hellhörigwerden? Denn selbstverständlich meinen sie damit, sie seien die anerkannten Experten. Welche Arroganz, welche Dummheit, welche Fehleinschätzung. Der ordentliche Professor an der Schweizer ETU, Michael Hampel, sagt dazu: "Die Konsequenz anerkannter Experten in Sachen Vernünftigkeit oder Moral ist, dass Menschen, die in Expertenkulturen aufwachsen, sich angewöhnen, allein auf das Urteil dieser Experten zu vertrauen und deshalb nicht in der Lage sind, sich eigenständig zu koordinieren und zu orientieren. Ein soziales System, das Experten der Vernünftigkeit braucht, ist nicht demokratisch, sondern es ist ein System im Zeichen des platonischen Philosophenkönigs".

 

Gute Reporter verstehen, wovon sie sprechen, qualifizierte Reporter verstehen die Bedeutung. Die Moderatoren und Nachrichtensprecherinnen verstehen nichts. Sie verdienen uns nicht!  Und wir, die Zuschauer, verdienen besseres. G.H. 17.09.2014

 

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Offener Brief an die Bundesregierung der Bundesrepublik Deutschland (01.09.2014)

 

Sehr geehrte Bundeskanzlerin Angela Merkel, sehr geehrte Minister    und Ministerinnen, liebe Mitbürger und Mitbürgerinnen,
    
    noch ist Ruhe. Es ist die Ruhe vor dem Sturm, dessen Wirkungen bisher nur der Nahe Osten und die Menschen im Osten der Ukraine  leidvoll erfahren. Und weil wir die Not noch nicht spüren, merken wir nicht, dass unsere Republik sich in den Händen von Dilettanten befindet. Die Dümmsten treiben mit den Allerdümmsten ihr Spiel. Ein Beispiel dafür ist das Auftreten des Nato-Generalseketärs Rasmussen vor wenigen Tagen in Kiew. Ein pures Fiasko. Eine Kriegserklärung gen Osten. Und der  ukrainische Poltiker schüttelt ihm grinsend die Hand. Und ob Poroschenko die Wiedergeburt eines Berlusconi ist, muss die Zukunft zeigen. Es mag als ein Beispiel für jene Dummheit gelten,  die in gewissen Kreisen in Europa Standard ist. Nur wenn wir genau hinsehen, ist das Ende wahrnehmbar: Unsere sogenannten Eliten in Politik, Wirtschaft und Finanzwelt erweisen sich als Schande für alle Europäer, für  Völker, die, wenn sie denn wollten,  einem Goethe, einem Schiller, einem Dostojewski, einem Tolstoi, einem Pasternak oder einem Kant nacheifern könnten. 
 

   

Meine Tragik und die Tragik aller, die guten Willens sind, besteht darin, dass unsere Thesen immer dann nicht gehört werden, wenn sie am     dringendsten nötig wären.

    

Wenn der Mensch nur noch den Gesetzen des Marktes, nur noch der Gier nach Rohstoffen gehorcht, beginnen Elend, Krieg, Tod. Warum will das keiner hören?

    

Ich habe im März 1945 als knapp sechsjähriger Junge den Bombenhagel und die totale Zerstörung meiner Geburtsstadt erlebt und überlebt. Ich sah wie Menschen um mich herum sich im Todeskampf wanden. Heute  sehe ich wieder Millionen Menschen zugrunde gehen. Sie gehen    aufgrund einer Logik zugrunde, die deshalb entmenscht ist,          weil sie die Bedürfnisse der von den Menschen produzierten          Verhältnisse wichtiger nimmt, als die Bedürfnisse der Menschen          selbst. Die Bedürfnisse der Verhältnisse sind komplex, die der          Menschen simpel. Liegt darin das Problem?

    

Elend und Vernichtung          jedenfalls beginnen unscheinbar in dem Moment, da Menschen          ernstlich Begriffen wie Systemlogik, Marktlogik oder          Sachzwänge zu gehorchen versuchen. Ich sehe, wie das passiert:          Aus dem Unscheinbaren wird Anscheinendes, dann mit          mörderischer Konsequenz Wirkliches. Not. Hunger. Tod. Die          Menschheit hat das wieder und wieder erlebt. Und immer wieder          sagte sie nachher: Das, was geschehen ist, soll nie wieder          geschehen können!

    

Auf der ganzen Welt denken          die „besten Köpfe“ darüber nach, wie  Totschlag und Elend          bewerkstelligt werden könnte. Wir sehen sie vor uns, sie haben          Gesichter, die dem eines Anders Fogh Rasmussen ähneln. Wir          können sehen. Wir können hören. Wir können lesen, was sie          vorschlagen: Nichts, was zuvor unantastbar schien, bis es in          die Katastrophe führte, scheint nun heilig! Deshalb werden wir          diese Zeit der Kriege als heilig bezeichnen müssen! Sogar in          den USA wird die zumindest partielle Einführung der          Planwirtschaft diskutiert – He! Hört zu! Und hört auf zu          glauben, dass es diese „besten Köpfe“ gibt! Es gibt sie nicht.

    

Es muss gespart werden! Das          erklären uns die Reichen und Superreichen. Und die Politiker          sagen, dass das Wachstum angekurbelt werden müsse durch          Kürzungen. Und der Standort muss gesichert werden durch          Entlassungen derer, die am Standort leben und arbeiten. Glück?          So, wie es produziert und beliefert wird, ist es nichts  als          die Produktion von Dummheit mittels technischer Intelligenz.          Hört zu! So hört doch zu!

    

Je größer die Produktion von          gesellschaftlichem Reichtum, um so größer die Verteilung von          unten nach oben. - Wohin das führen wird? Na, wohin! Alle, die          heute mitmachen, werden dereinst wieder mitmachen, wenn es          heißt: Dies soll nie wieder geschehen dürfen. Nie wieder.

    

Jetzt ist die Zeit, der          großen Krise zu begegnen. Aber anders, als es zur Zeit in der          Ukraine oder im Nahen Osten und anderswo geschieht. Die          US-Amerikaner sind da kein gutes Beispiel. Nicht wenige von          denen sehen Europa als geeigneten Kampfplatz eines letzten          Krieges - eines allerletzten Krieges.
        

    

Es ist Mangel an          Urteilskraft, wenn heute die sogenannten „besten Köpfe“          empfehlen, gnadenlose Stärke zu demonstrieren. Wer Stärke          demostrieren muss. ist schwach, ist innerlich morsch. Und man          merke: Mangel an Urteilskraft ist, wie Immanuel Kant schon          wusste, Dummheit. Rettung heißt auf ihre Weise Untergang.

    

Die Verteilung von unten nach          oben, die Ansammlung riesiger Vermögen in den Händen weniger          hat im 
          Verlauf der Menschheitsgeschichte immer wieder zu Krisen, zu          Gewalt und Untergang geführt. Nur in ihrer Umkehrung liegt die          Rettung. Die großen Vermögen sind aufzulösen, sie haben als          Reserven zu gelten, die zum Einsatz gebracht werden, wenn die          Zeit dafür gekommen ist. Denn alles hat seine Zeit. Hört! Hört          die Proteste der Reichen.

    

Wir können uns die Reichen nicht mehr leisten.      „Die neuen Herrscher der Welt“, sagt der Schweizer Soziologe Jean      Ziegler, „ - die Beutejäger des globalisierten Finanzkapitals, die      Barone der transkontinentalen Konzerne, die Börsenspekulanten -      häufen ungeheure Vermögen an. Mit ihrem Tun zerstören sie Staaten,      verwüsten die Natur und entscheiden jeden Tag darüber, wer sterben      muss und wer überleben darf. Willfährige, effiziente Verbündete      stehen ihnen zu Diensten, allen voran die Funktionäre der      Welthandelsorganisation, der Weltbank  des Weltwährungsfonds.“ Die      Wall-Street ist der Hort des Bösen, die City of London. Wir hätten      früher auf Menschen wie Jean Ziegler hören sollen! - Der Geist des      Bösen weht von vielen Hügeln her.

    

Denn das Ziel des Bösen besteht darin, es          willfährigen Bankern zu ermöglichen, Kapital aus der ganzen          Welt anzulocken, und sich Zugang zu billigem Kapital zu          verschaffen.
        

    

Es begann bereits vor vierzig Jahren.
        

    

Es ist ein Projekt aus den          siebziger Jahren. Die Weltbank, die Welthandelsorganisation          und der Internationale Währungsfonds starteten damals dieses          Projekt. Wir nennen es heute Neo-Liberalismus. Es beruht auf          der Basis von vier Schlüsselelementen:

    

  •         

    der Deregulierung . Dieses Element startete              mit der Deregulierung der Finanzmärkte auf der ganzen              Welt. Kapital sollte sich frei von einem Land zum anderen              bewegen können.

          
  •         

    Der zweite Teil besteht in der              Liberalisierung der Handelsströme. Es geht darum,              Handelsbarrieren abzuschaffen, die sehr sorgfältig von den              Entwicklungsländern zum Schutz ihrer Industrien in vielen              Jahren aufgebaut worden sind.

          
  •         

    Die dritte Maßnahme besteht in der völligen              Abschaffung des Staates, um die Interventionsmöglichkeiten              des Staates zu reduzieren. Eine Maßnahme, die uns aus den              Reden vieler FDP-Politiker nicht unbekannt ist. Anders              gesagt werden die Steuereinnahmen des Staates so              reduziert, dass die Staaten nichts mehr tun können, um              ihre Bürger zu schützen. Neunzig Prozent der Bevölkerung              Deutschlands sind davon betroffen.

          
  •         

    Die vierte Maßnahme verlangt von den              Staaten, ihre Industrien zu privatisieren. Dabei wird mehr              oder weniger sicher gestellt, dass bei dieser              Privatisierung die Industrien unter ihrem tatsächlichen              Wert an fremde Kapitalgeber verkauft werden.

          

    

Es geht den „Masters of the          Universe“ um totale Kapitaldeckung. Die solidarischen          Absicherungen des Bürgers, die Krankenversicherung, die          Pflegeversicherung, die Arbeitslosenversicherung, die          Altersabsicherung, sollen aufgelöst und vom Umlageverfahren in          Kapitaldeckungsverfahren umgewandelt werden. Erst dann haben          sie ihr Ziel, die Menschen der ganzen Welt zu ihrer          Verfügungsmasse zu machen, endgültig erreicht.

    

Wenn wir unsere Würde          erhalten wollen, wenn wir wirklich selbstbestimmt und          qualitätvoll leben wollen, dann müssen wir die Reichen, die          Banken und die großen privaten Versicherer bändigen, dann          müssen wir sie zwingen, sich demokratisch in eine          demokratische, soziale und solidarische Gesellschaft          einzufügen. Die derzeitige Politik, die Medien und die Justiz          sind zu schwach, diesen Zwang zu vollstrecken... es wird das          Volk sein, dass sich auf sich selbst und auf seine Kraft          besinnen wird. Denn es beginnt jene Kraft zu spüren, die dem          stolzen Selbst zugrunde liegt. Um es zu wiederholen: Markt,          Wettbewerb und das Spiel von Angebot und Nachfrage erzeugen          die moralischen Reserven nicht, sondern verbrauchen sie und          müssen sie von Bereichen jenseits des Marktes beziehen. Auch          kein Lehrbuch der Betriebswirtschaft und der Nationalökonomie          können sie ersetzen. Die Bereiche jenseits des Marktes aber          sind die ethischen und moralischen Kräfte der Menschen, sind          Gerechtigkeitssinn, Anstand, Ehrlichkeit, Fairness,          Ritterlichkeit, Maßhalten, Gemeinsinn, Achtung vor der          Menschenwürde und tiefer, unzerstörbarer Respekt vor allem          Lebendigen. Es sind diese menschlichen Werte, die von der          eigensüchigen Gier selbstverliebter Ichlinge in den           vergangenen Jahrzehnten bis zur Unkenntlichkeit zerfressen          sind. Und gäbe es nicht jene glorreiche Hoffnung, jenes          unzerstörbare ‚Organ’, das tief in der Brust der Menschen          angelegt ist, es wäre zum Verzweifeln.

    

Das griechische Kennwort für dieses 'Organ' in      der Brust von Helden und Menschen, von dem die genannten großen      Aufwallungen, von dem der gerechte Zorn seinen Ausgang findet,      haben die ruhmreichen Alten 'thymos' genannt. Es bezeichnet den      Regungsherd des stolzen Selbst, zugleich auch den rezeptiven      'Sinn', durch den die Appelle der Götter sich den Sterblichen      kundgeben. Es sind die unumstößlichen Grundwahrheiten, die in der      Kraft des stolzen Selbst offenbar werden.

    

Ihr versteht nicht, was das heißt?

    

Dann denkt nach!
        

    

Mit den besten Wünschen
        

    

Gerd Heming, Münster, August          2014

 

Klage beim LSG wegen massiver Ungerechtigkeiten in den sozialen Sicherungssystemen (G.H. 17.08.2014)

 

„Die Mühle soll angeblich so laut geklappert haben, dass sich der berühmte Bewohner des Sommerschlosses, der preußische König Friedrich II., der Große, beim Müller beschwerte und den Abriss der Mühle forderte. Der Müller ist von der königlichen Einschüchterung ganz und gar nicht beeindruckt und antwortet der preußischen Majestät stolz und selbstbewusst::

„Sire, es gibt noch Richter in Berlin,“

 

Ob es noch Richter in Deutschland gibt, das ist die Frage. Nicht wenige zweifeln daran.

 

Die Idee der Gerechtigkeit, ohne die keine Gesellschaft friedlich und frei existieren kann, fordert für jede einzelne Person eine Unverletzlichkeit, die selbst durch das Wohlergehen der ganzen Gesellschaft nicht beiseite gesetzt werden darf. Von dieser Denktradition geleitet, stimmt der Bund der Pflegeversicherten e.V. (BdPV e.V.) mit dem Denken des amerikanischen Philosophen John Rawls in den Ausführungen seiner „Theorie der Gerechtigkeit“ überein- Dies ist der Grund, warum der BdPV e.V. seine Mitglieder bei der Klage gegen die derzeit geltenden gesetzlichen Sozialsysteme unterstützt, gleichwohl aber eine Privatisierung der grundlegenden Absicherungen vehement ablehnt.

 

Insgesamt ist festzustellen, dass die sozialen Rentenversicherungs-systeme (wie auch die anderen gesetzlichen Sicherungssysteme) durch und durch marode und massiv ungerecht sind. Diese Systeme sind radikal zu beseitigen und durch ein neues System, einer Bürgerversicherung, zu ersetzen. Denn Gerechtigkeit wird nicht im maximalen kollektiven Wohlergehen, sondern darin gesehen, dass die Grundordnung einer politischen Gemeinschaft ihre Mitglieder gleichermaßen an den Vorteilen und Lasten der Gemeinschaft beteiligt. Das fundamentale Kriterium politischer Institutionen ist Gerechtigkeit im Sinne von Fairness. 

 

Deshalb fordert der Bund der Pflegeversicherten eine Bürgerversicherung, in der alle Bürgerinnen und Bürger mit allen Arten ihrer Einkommen verpflichtend einbezogen werden müssen.

Diese Bürgerversicherung hat die Privilegien bestimmter gesellschaftlicher Gruppen aufzulösen sowie die Versicherungspflichtgrenze und die Beitragsbemessungsgrenze zu beseitigen. Zu den genannten privilegierten gesellschaftlichen Gruppen zählen u.a.:

 

  • Freiberufler

  • Beamte / Pensionäre

  • Selbstständige

  • Abgeordnete, Minister, Kanzler, Kanzlerin

  • Berufssoldaten

  • Richter

Da die Richter zur Gruppe der Privilegierten zählen, aber gleichwohl im Falle einer gerechten und demokratisch geordneten Bürgerversicherung gegen sich selbst und gegen ihre Privilegien entscheiden müssten, ist die Frage zu stellen, ob nicht die gesamte deutsche Richterschaft bei der Klärung der Klage und ihrer sieben Teile als „Befangen“ zu erklären sind.  Der Rechtsstaat wird nur dann angreifbar, wenn er von innen her morsch ist, wenn zu viel Ungerechtigkeit zugelassen wird. Mit dem Rechtsstaat stirbt die Demokratie. Es wird daher angestrebt, den Europäischen Gerichtshof in dieser Sache anzurufen.

 

Weiteres können Sie dem virengeschützten Anhang „Klage in 7 Teilen“ entnehmen.

 

Einen Überblck über die Klage erhalten Sie unter: Eingaben  

 

Mit freundlichen Grüssen

Bund der Pflegeversicherten e.V.

Gerd Heming (Vors.), Münster,10.08.14

 

Die Abenteuer der Alten - oder: Die Rückkehr des Lebensmutes (G.H. 16.07.2014)

 

Das Alter kann voller großartiger Abenteuer sein – wenn die  Alten nur wüssten, wie sie sie leben sollten.  

 

Denn Altern findet heute in der Regel in einem gesellschaftlichen Umfeld statt, wie es früheren Generationen verschlossen war. Die Menschen um Christi Geburt wurden durchschnittlich 22 Jahre alt und als die Franzosen 1789 gegen den dekadenten Adel und gegen die Korruption der Reichen revoltierten, war ihre Lebenserwartung im Schnitt 36 Jahre. Noch 1957, dem Jahr, in dem die Rentenreform als Umlageverfahren gesetzliche Kraft erhielt, wurden die Menschen in Deutschland im Mittel siebenundfünfzig Jahre alt. Heute ist die menschliche Langlebigkeit in den entwickelten Ländern der Welt auf runde achtzig Jahre gestiegen. Summa summarum: In den vergangenen einhundertfünfzig Jahren fügten hygienische Umsicht, ein hohes  Maß an körperlicher und geistiger Pflege und die fortschrittliche Rechtsstaatlichkeit  dem menschlichen Leben  vierundvierzig Jahre hinzu. Vierundvierzig zusätzliche Jahre!  

 

Ob es jedoch gelingt, diese Jahre zu leben, statt gedankenlos dahin zuvegetieren, liegt bei jedem Alten selbst. Dazu ist „Wissen“ als bloßes Wissen belanglos und akademische Grade machen eher blind für die Abenteuer des Alters. Worauf es ankommt, ist Einsichtigkeit, d.h. Einsicht in die Dinge des wahrhaftigen Lebens. Erst wenn das „Wissen“ zum individuellen Denkeigentum geworden ist, wenn das „Wort Fleisch geworden“ ist, ist die Hochzeit erreicht. Wovon hier die Rede ist, ist nicht gelerntes und gelehrtes Wissen, sondern Wissen, dass jeder sich selbsttätig aneignet. Ich wiederhole: Selbsttätig aneignen!! Doch – wie sagte der Philosoph Hans Ebeling: „Uneinsichtig, erinnerungslos und ohne Einkehr verläuft und endet das Leben der meisten. Sie lassen das Alter verstreichen wie das ganze bisherige Leben selbst. Ein Leben ohne Einsicht und Einkehr ist zwar nicht „lebensunwert“, aber es ist belanglos. Die Humanität gebietet, noch das Belanglose zu schützen. Aber besondere Achtung darüber hinaus kann solchem weithin „bewusstlosen“ Lebensvollzug nicht zu gebilligt werden.“

 

Vor belanglosem und weithin bewusstlosen Lebensvollzug schützt allein der Bund der Pflegeversicherten. Denn das Umfeld, in dem gelingendes Altern heute stattfinden kann,  liefert Freiräume. Die psychischen, physischen, sozialen, kulturellen, ökologischen und ökonomischen Voraussetzungen sind zwar verbesserungsbedürftig, bieten aber noch immer Chancen. Während jedoch nur ein bestimmter Teil der älteren Menschen die Chancen, die ihnen das gesellschaftliche Umfeld bietet, nutzt, sinken rasant die Chancen derer, denen geistige Entwicklung und körperliche Pflege kein besonderes Anliegen war oder ist. Während ein abnehmender Teil der Alten das Leben jenseits ökonomischer Verwertbarkeit als neue Freiheit und nicht selten als Abenteuer empfindet und Generativität lebt, werden für die meisten die Schattenseiten des Alters, geistige und materielle Verarmung und Einsamkeit, immer bedrohlicher.

 

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Der zerborstene Spiegel – oder: Wie unsere Gesellschaft zerbricht (G.H. Juni/Juli 2014) 

 

Wenn unsere Gesellschaft in den Spiegel schaut, dann zeigt sich ihr ein erschreckendes Bild, ein Bild, das in viele Stücke zerrissen ist.

 

Es ist eine zerrissene Gesellschaft, in der wir dahin vegetieren, eine Gesellschaft, der jegliche Einigkeit, von der sie in ihrer Hymne singt, abhanden gekommen ist ... und es ist ihren gewählten politischen Vertretern nicht gelungen, Einigkeit herzustellen. Schande über solche Politiker, Schande über die Medien, die diese Schande nie aufdeckten, Schande über diese Gesellschaft.

 

Die Zerrissenheit zieht sich durch alle Bereiche, Schichten und Gruppen von der Wiege bis zur Bahre. Selbst im Sterben zeigt sie sich, denn wer heute in einem Pflegeheim stirbt, stirbt einen Tod vierter oder fünfter Klasse.

 

Tief ist der Riss, der die Gesellschaft spaltet. Überall! Auch im Gesundheits- und Pflegebereich.

 

Während die Kassen der gesetzlichen Pflegeversicherung (GKV) gähnend leer sind, stapeln sich in den Tresoren der privaten Pflegeversicherung (PKV) derzeit ungefähr 14 Milliarden Euro. Es ist das Ergebnis falscher Politik. Es ist das Ergebnis der Macht einer kleinen Schicht, denen die derzeitigen Politiker widerstandslos und charakterschwach untertan sind.

 

Denn während beispielsweise der gesetzlichen Pflegeversicherung die großen sozialen Lasten aufgebürdet worden sind – mitsamt den hohen Risiken  -   entziehen sich die Mitglieder der privaten Pflegeversicherung der allgemeinen Verantwortung und sondern sich bewusst und gewollt von den Mitgliedern der gesetzlichen Pflegeversicherung und von der finanziellen Teilnahme an den großen sozialen Lasten ab. Friede den Hüten? Kampf den Palästen!

 

Wie konnte es dahin kommen?...

 

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Im Kopf nicht ganz dicht (G.H. 10.06.2014) 

 

Wer für alles offen ist, ist im Kopf nicht ganz dicht. Es ist zwar lobenswert, weltoffen zu sein, aber es ist äußerst töricht, wenn diese Weltoffenheit nicht mit einem fundierten kritischem Hintergrund bewaffnet ist, töricht ist solche Weltoffenheit, wenn ihr die vernunftdurchwirkte Urteilskraft fehlt. Der Mangel an Urteilskraft aber, und das wusste schon Immanuel Kant, ist Dummheit.

 

Bei wem die Vernunft jedoch nicht zur Reife gekommen ist, und das ist der Fall im großen Ganzen, der sieht sich nach Ausflüchten um, zum Beispiel nach dem sogenannten Zeitgeist oder danach, was gerade Mode ist. Mit Erich Kästner (1928) könnte man lästern:

 

Wenn es Mode wird, die Brust zu färben

oder, wenn man die nicht hat, den Bauch...

Wenn es Mode wird, als Kind zu sterben

oder sich die Hände gelbzugerben,

bis sie Handschuh’n ähneln, tun sie’s auch.

 

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Zwanzig Jahre Pflegeversicherung – Zwanzig Jahre Pfusch

 

Wer heute den Kopf in den Sand steckt, knirscht morgen mit den Zähnen.

 

In der Pflege werden die Köpfe unablässig in den Sand gesteckt. Deswegen trifft man dort soviele, die mit den Zähnen knirschen.

 

Dass dem so ist, liegt nicht am Pflegeversicherungsgesetz, denn das ist ein eher hervorragendes Gesetz, welches in der Zeit von 1974 bis 1994 – sieht man von den Arbeitgebern und etlichen Experten ab -  von oft hoch qualifizierten und hoch motivierten Personen entworfen wurde, und das im Sozialgesetzbuch XI(SGB XI und SGB V) verankert ist.

 

Das Pflegeversicherungsgesetz hat die Missstände in der Pflege nicht provoziert, sondern erst ans Licht des Tages gebracht.

 

Es ist folglich nicht das Gesetz, bei dem mit der Kritik anzusetzen ist: Kritik ist eindeutig anzusetzen bei all jenen Akteuren, die das Gesetz in die Praxis umsetzen. Und hier haben wir es nicht mit Fehlern zu tun, denn Fehler sind menschlich, wir haben es mit Unfähigkeit, mit Gier, mit Unmenschlichkeit und mit Gleichgültigkeit zu tun – und all dies ist verabscheuenswert und unverzeihlich. Keine Gesellschaft kann solch unmoralisches Denken und Handeln hinnehmen – es sei denn, sie verrät ihre gesellschaftlichen Werte - der Verrat an gesellschaftlichen Werten aber vernichtet diese Gesellschaft früher oder später.

 

Bei der Pflege am Menschen sind nicht die Pflegerinnen und Pfleger, die täglich unmittelbar mit Menschen mit hohem Pflegebedarf arbeiten,  zu tadeln!  Über neunzig Prozent dieser Pflegenden verrichten ihre Arbeit gut bis sehrgut. Es sind die Strukturen, in denen sie arbeiten müssen, die ihre Mühen zunichte machen...

 

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Die privaten Banken und Versicherungen - das Ende der Dummheit ist noch nicht erreicht. (G.H. 14. Mai 2014) 
 

Als im Februar 2003 die Crème de la crème des privaten deutschen Banken-, Wirtschafts- und Versicherungswesens heimlich zum Kanzler schlich, hätte man meinen können, dass an jenem Tag der Schlussakkord eines Liedes gespielt würde, das die Vernichtung gewaltiger finanzieller Mittel zum Inhalt gehabt hatte. Denn es war Unvorstellbares geschehen: Die bis dahin geltenden Lehrbeispiele für falsche Wirtschafts- und Finanztheorien hatten ihren Bankrott erlebt - doch kein Experte weit und breit, der es merkte.

 

Es ist im Rückblick unbegreiflich, dass mit den Erkenntnissen von heute jener Schleichgang der Bosse damals von den Medien totgeschwiegen und der gesamte Vorgang zur Nullnummer einer möglicherweise heilsamen Diskussionen geworden ist. Die sagenhaft hohen finanziellen Verluste der derzeitigen Finanzmarktkrise hätte vermieden werden können. Aber vielleicht wegen der explosiven Kraft des Unvorstellbaren und des sich anbahnenden Niedergangs des neoliberalen Kapitalismus blieben die ansonsten so rührigen Märchenerzähler der Nation, die Medien, seltsam stumm. Jene Bosse der Wirtschaft und Finanzen, denen sich die Märchenerzähler der westlichen Nationen in den vergangenen zwanzig Jahren so schamlos und unverfroren angedient und deren falsche Theorien sie ebenso unerschütterlich wie unermüdlich verbreitet und verstärkt hatten, mussten offen gestehen: Sie hätten sich selbst und den Großteil all derer ruiniert, die ihnen vertraut hatten. Sie hätten sich zum Ersten an den Börsen der Welt verspekuliert. Zum Zweiten hätten sie ihren Börsenanalysten vertraut. Ein Fehler! Leider. Ja. Und schade. Aber nun müssten sie den Kanzler – Schröder hieß der Kerl – bitten, doch all jene faulen Kredite und Spekulationen, denen sie aufgesessen waren, zu sozialisieren, damit sie, die doch so sehr hintergangen worden seien, nun wieder ordentlich arbeiten könnten. Das sei nicht neu. Im Schweden und Amerika hätten sie das auch so gemacht. – Fünf Milliarden Euro! 5.000.000.000 Euro hat ihnen der mediokre Kanzler – Gerhard Schröder hieß der Kerl – ohne mit der Wimper zu zucken über den runden Tisch geschoben. Sozialisierung privater Verluste nennt man das.

 

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Erkenntnisse des Alters - Das Geld der gesetzlich Versicherten (G.H. Münster, Mai 2014) 

 

Wo die freien Kräfte des Marktes keine Inseln der Ruhe schaffen, da muss die Politik sie schaffen. Ruhezonen. Vergleichbar den sozialen Räumen, den grünen Erholungsinseln und friedlichen Parks der Städte und Gemeinden. Kommerzfreie Zonen, in denen der Mensch durchatmen und zu sich selbst finden kann, in denen er Schutz findet, und in denen er den marktbrutalen zerstörerischen Kräften nicht ausgeliefert ist. Es sind dies die Schutzräume des sozialen Staates.


Der Sozialstaat kennt insbesondere fünf solcher Schutzräume: die Arbeitslosenversicherung (AV), die gesetzliche Krankenversicherung (GKV), die gesetzliche Rentenversicherung (GRV), die Pflegeversicherung sowie den besonderen Schutzraum für Kinder. Der Schutz dieser Räume ist  mit der Würde des Menschen unlöslich verkettet. Sie zu schützen und zu wahren, ist daher Verpflichtung aller staatlichen Gewalt. Gesetzgebung, ausführende Gewalt und die Rechtsprechung sind daran als unmittelbar geltendes Recht  gebunden. Das Recht soll nicht nur die Schwachen schützen, es muss zu dem die „Mächtigen“ vor sich selbst schützen. Es geht ums Gemeinwohl!

 

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Die Alten und die Meinungsmacher  (G.H. 03.05.14) 

 

Die Alten sollten erkennen, dass ihnen von Medienseite keine Hilfe erwächst. Deshalb sollten sie sich um ihres eigenen Selbstwertes willen einmischen ins gesellschaftliche, mediale und politische Geschehen.

 

Die Aufforderung zur Mitgestaltung ist ein dringlicher Appell. Die Gestaltung eines neuen Weltbildes darf nicht den Medien und nicht  jenen überlassen bleiben, die aus kurzfristigen Interessen denken und handeln. Die Kurzdenker unserer Nation sind für die gesamtgesellschaftliche Entwicklung ein Fluch, sie zerstören die solidarische Gemeinschaft. Die Prinzipien der Nachhaltigkeit, der Sozialverträglichkeit und der Zukunftsverträglichkeit bleiben auf der Strecke. Es könnte eine wesentliche Aufgabe des Alters darin liegen, den Sozialstaat gegen seine Feinde zu schützen. Die Alten sind eine Macht. Sie sind eine Macht, die ihresgleichen sucht. Und es gilt, diese Macht nach außen deutlich zumachen. Denn es gibt viel zu tun.  

 

Es gilt, die Zweiklassenmedizin, Zweiklassenpflege und die Zweiklassenrente rigoros zu bekämpfen. Die klare Einsicht muss zu der Erkenntnis führen: „Ja, wir haben eine Zweiklassengesellschaft – und ja, wir müssen das System verändern. Der Fehler ist, dass die einflussreichsten Menschen in unserer Gesellschaft, zum Beispiel die überwiegende Mehrzahl der Politiker, die Professoren, die die Gutachten schreiben und in Kommissionen hocken, die Mitglieder des gemeinsamen Bundesausschusses der Ärzte und Krankenhäuser(G-BA), die Richter, die Beamten, die Chefredakteure in den Meden die Meinungsmacher hierzulande sind. Sie alle sind privat versichert  und kehren sich einen Dreck um jene neunzig Prozent, die solidarisch und gesetzlich versichert sind.  Und selbst wenn sie gesetzlich versichert sind, erhalten sie noch Privilegien, die die Probleme der gesetzlichen Kranken- und Pflegeversicherung für sie deutlich  abmildern.  

 

Weil dem so ist, muss eine Reform durchgesetzt werden gegen den Widerstand der Medien, gegen den Widerstand der privaten Versicherungen, gegen den Widerstand vieler Ärzte, aber ohne Unterstützung der einflussreichen Figuren. Denn die alle schufen sich ihre eigenen Versorgungswerke.  Die Deutschen haben es in der Hand. Es mag ja sein, dass es Meinungsführer gibt, aber Meinungsführer sind nur solange Meinungsführer solange ihnen zugehört wird. Die Deutschen sollten sich weigern denen, die sich längst aus der solidarischen Gemeinschaft ausgeklinkt haben, zuzuhören.

 

 

 

Gefährliche Strategien, G.H. April 2014 

In unserer Gesellschaft gibt es immer weniger gemeinsame Orte, an denen Menschen unterschiedlicher Herkunft im Alltag aufeinander treffen. Wir stellen fest, dass wir an verschiedenen Orten leben und arbeiten, einkaufen und  spielen - und dass wir unsere Kinder auf verschiedene Schulen schicken. Dies untergräbt die Gemeinschaft, es zerstört das Gefühl, dass wir ein gemeinsames Anliegen und eine geteilte Identität haben.

 

Für viele ist diese Gesellschaft nicht mehr der Ort, an dem zu leben sich lohnt. Dazu sind die Interessenunterschiede zu riesig und die Lebenslagen gehen zu krass auseinander.  Es regieren Finanzbarone, Kapitalisten, selbstverliebte Ichlinge, kapitalistische Ideologien und eine Politik, die diesen Ideologien blind verfallen ist. Die Freiheit des Einzelnen, die sich immer nur in der Verwirklichung der Freiheit des Anderen entfalten kann, existiert nicht mehr. Die grundlegende, demokratische Forderung, dass diese Gesellschaft  es für alle und jeden wert sei, in ihr zu leben, ist perdu. Es lohnt sich für den Einzelnen nicht mehr, an der Gesellschaft teilzunehmen. Wir haben derzeit – auch wenn gewisse elitäre Kreise dies scharf zurückweisen – einen gesellschaftlichen Zustand erreicht, wie wir ihn aus Griechenland,  Frankreich, Tunesien, Libyen oder der Ukraine kennen. Das Lebens- und Freiheitsgefühl von etwa fünfzig Prozent der Bevölkerung hierzulande unterscheidet sich kaum mehr vom Lebens- und Freiheitsgefühl in den genannten Ländern. Ungerechtigkeit heißt der Zustand, in dem viele von uns leben – und täglich werden es mehr.

 

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Pflege –  Abzocke ohne Ende ( G.H. April 2014) 

Wären Sie bereit, für eine 20 Quadratmeter große Wohnung eine monatliche Miete in Höhe von 1.354,78 (Eintausenddreihundertvierundfünfzig) Euro zu zahlen? Ich wette, Sie wären nicht bereit dazu. Besonders dann würden Sie sich  weigern eine derartige Wuchermiete zu zahlen, wenn  Sie den Quadratmeterpreis von Euro 67,74 errechnet hätten und Sie zu dem feststellten, dass das vermietete Objekt nicht im städtischen Kerngebiet, sondern weitab davon am Rande der Stadt errichtet wurde. Als freier Mensch in einer freien Gesellschaft, würden Sie ein derartiges Ansinnen mit aller berechtigten Wucht der Empörung zurückweisen.


Nicht so die Bewohner und Bewohnerinnen von Pflegeheimen, ihre Angehörigen oder das Sozialamt. Diese werden per Gesetzeskraft gezwungen solche Wuchermieten zu zahlen. Sie glauben das nicht? Sie brauchen es nicht zu glauben, der Bund der Pflegeversicherten beweist es Ihnen.


Die Rechnung, die unserem Mitglied Ludger S., Pflegestufe II, zu Beginn eines jeden Monats vom Pflegeheim, das er bewohnt, vorgelegt wird, enthält immer wiederkehrend vier Positionen. Am Beispiel dieser Positionen soll das Dilemma, in dem sich Pflegebedürftige und ihre Angehörigen unablässig befinden, deutlich gemacht werden:

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Strategiewechsel bei Gesundheit, Krankheit und Pflege


Das Hauptaugenmerk des Bundes der Pflegeversicherten ist auf das Wohlergehen, der Sicherheit und der Selbstbestimmung der Pflegebedürftigen und ihrer Angehörigen gerichtet. Wir wissen, dass mit zunehmendem Alter das Risiko pflegebedürftig zu werden exponentiell ansteigt. So nehmen mehr als 80 Prozent aller über Achtzigjährigen in mehr oder weniger starkem Ausmaß Hilfe anderer Personen oder Institutionen in Anspruch.  

 

Um die Probleme, die Pflegebedürftigkeit mit sich bringen zu mildern oder zu verhindern, hat sich der Bund der Pflegeversicherung gegründet.
Gerd Heming: „Der Bund der Pflegeversicherten (BdPV e.V.) ist ein auf solidarische Initiative gegründeter Bund. Seine Mitglieder stehen solidarisch füreinander ein. Die Mitgliedschaft ist an diese Solidarität gebunden. Der BdPV e.V. hat es sich zur Aufgabe gemacht, insbesondere und vorrangig Pflegbedürftige und ihre Angehörigen zu beraten und ihre Interessen gegenüber Pflegeeinrichtungen, Pflegekassen, Behörden und politischen Institutionen zu vertreten.  

 

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 Der Wert des Alters  


Wenn das „Streben nach Glück“ in jungen Jahren auf das nahezu uneingeschränkte Streben nach materiellem Wohlstand und Macht reduziert ist, muss das Alter die Zeit sein,  höhere Werte zu verfolgen.
Daher ist es, gelinde gesagt, eine eigenartige Denkweise, wenn gerade die Alten meinen, Altern sei eine Krankheit, die zu behandeln möglich sei.  Altern ist keine Krankheit.  Altern ist nicht behandelbar. Alter ist ein hoher Wert. Vom Tage unserer Geburt an altern wir, vom Tage unserer Geburt an sterben wir.
Da helfen auch nicht der so oft beschworene Jugendlichkeitswahn oder Anti-aging-Programme. Sie sind Irrwege, geistige Verirrungen - eben wahnhaft. Wer sich ihnen verschreibt, wer sich ihnen ausliefert, wer ihnen wie in  einem religiösen Fieber verfällt, gibt seiner Vernunft den finalen Schuss. Er tötet das, was den Menschen zum Menschen macht.  

 

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Gerd Heming ist Ihr Ansprechpartner

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Der Bund derPflegeversicherten e.V. (BdPV e.V.) finanziert sich ausschließlich aus Mitgliedsbeiträgen. Die Beiträge werden jährlich per Lastschrift abgebucht.

 

1. Der BdPV e.V. ist ein Schutzverein für Pflegeversicherte. Insbesondere ist er ein Schutzverein für Bürgerinnen und Bürger, die die Leistungen der Pflegeversicherung in Anspruch nehmen sowie für deren Angehörige und für Pflegekräfte

 

2, Die Mitglieder des BdPV e.V. erhalten Beratung und Unterstützung in allen mit der Pflegesituation verbunden Fragen. Es stehen ihnen Berater zur Seite, die sich inanerkannten und qualifizierten Studien mit den Bereichen der Pflege und des Alters vertraut gemacht haben und in fortlaufenden Studien ihre Qualifikation schulen.

 

3. Die Mitglieder des BdPV e.V. werden in ihrer Selbstbestimmung und Eigenverantwortung unterstützt und gefördert. Als Mitglied des BdPV e.V. begegnet man anderen Mitgliedern, die zum großen Teil eigene Erfahrungen in der Pflege ein großes Maß an Kenntnissen und Erfahrungen gewonnen haben. Der persönliche Austausch hilt allen Betroffenen die Pflege bewusst zu verarbeiten und ihre Arbeit leichter zu meistern.

 

4. Der BdPV e.V. betreibt intensive Aufklärung seiner Mitglieder. Sie werden per e-Mail monatlich überwichtige Geschehnisse informiert und haben jederzeit Zugriff auf die Internetseiten des BdPV e.V. unter www.bund-der-pflegeversicherten.de

 

5. Der BdPV e.V. lehnt den Begriff der „Pflegebedürftigkeit“ ab, zum Ersten, weil er nichts sagend ist und niemand „nur“ pflegebedürftig ist, zum Zweiten, weil alle Menschen tagtäglich der Pflege bedürfen, vom Aufstehen am Morgen bis zum zu Bett gehen am Abend.

 

6. Alle Bereiche, die in der Pflegeversicherung aufgeführt und „Aktivitäten des täglichen Lebens“ genannt werden, sind jedem Bürger und jeder Bürgerin bekannt. Von der Körperwäsche morgens bis zum Zähneputzen abends. Insofern geschieht in der Pflege nichts, was nicht allgemeines Wissen ist.

 

7. Vom Gesetzgeber fordert der BdPV e.V.  deshalb Transparenz. Heimliche Vereinbarungen in den Manageretagen der Pflegeheimbetreiber und der Krankenkassen sind zu beenden.

 

8. Vom Gesetzgeber fordert der BdPV e.V. deshalb die ethische Unterstützung für alle, die mit gutem Willen in der Pflege tätig sind.

 

Gezeichnet:

Bund der Pflegeversicherten e.V.

Gerd Heming (Vors.) im Juli 2011